Ein magischer Nachmittag zwischen Mammutbäumen und Lagerfeuer
Am heutigen Morgen startete ich ausgeschlafen in den Tag und bereitete mir zunächst ein großes Müsli zum Frühstück zu. Anschließend standen noch einige organisatorische Dinge an. Ich führte ein paar Telefonate und kümmerte mich um die Planung meines kommenden Vortrags im Januar. Solche Veranstaltungen benötigen einiges an Vorbereitung und Organisation, weshalb ich mir dafür bewusst etwas Zeit nahm.
Am Mittag stärkte ich mich noch einmal mit einer Kleinigkeit zu essen. Am Nachmittag bekam ich dann Besuch von einer weiteren Radreisenden, die ebenfalls bei Mark und Jeanne untergekommen war. Gemeinsam beschlossen wir, zu einem kleinen Trail in der Nähe des Hauses zu fahren, auf dem es einige ganz besondere Mammutbäume zu entdecken gab.
Was mich dort erwartete, übertraf meine Erwartungen bei Weitem. Die Bäume waren gigantisch – unglaublich hoch, gewaltig im Durchmesser und teilweise schon mehrere Jahrhunderte alt. Zwischen diesen majestätischen Riesen zu stehen, war ein ganz besonderes Erlebnis. Es herrschte eine beeindruckende Atmosphäre, die sich kaum in Worte fassen lässt. Mit Abstand war das einer der schönsten Wälder, die ich in meinem bisherigen Leben gesehen habe. Ich hätte dort noch Stunden verbringen können.
Am Abend gab es leckere Tortilla-Wraps. Nebenbei organisierte ich mir bereits meinen nächsten Warmshowers-Gastgeber für San Francisco, damit auch die kommenden Tage meiner Reise gut geplant sind.
Nach dem Abendessen wurde es noch einmal richtig gemütlich. Im Hintergarten entzündeten wir ein Lagerfeuer, um das sich alle versammelten. Die Wärme des Feuers, die angenehme Gesellschaft und die besondere Stimmung machten diesen Abend zu einem wunderschönen Erlebnis. Solche Momente sind es, die das Reisen für mich so besonders machen: Nicht nur die Landschaften und Orte, sondern vor allem auch die Menschen, mit denen man unterwegs zusammenkommt.
Irgendwann wurde es Zeit, schlafen zu gehen. Ich packte noch meine Taschen für den nächsten Morgen vor und machte mich anschließend etwas früher als gewöhnlich auf den Weg ins Bett. So ging ein weiterer wunderschöner Tag mit vielen besonderen Eindrücken zu Ende.







