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Ein Tag auf dem Pazifik – Tierbeobachtungen und Zeit für die Website

Am heutigen Morgen startete ich ausgeschlafen in den Tag. Zunächst machte ich mir eine große Schüssel Müsli zum Frühstück. Mein Warmshowers-Gastgeber überraschte mich anschließend sogar noch mit einem traditionellen Frühstück aus Toast, Ei und Käse. Das Pärchen ist wirklich unglaublich herzlich und kümmert sich sehr liebevoll um mich. Ich fühle mich bei ihnen richtig wohl und bin dankbar für diese schöne Begegnung.

Nach dem Frühstück telefonierte ich mit meiner Familie und einigen Freunden, um mich wieder einmal ausführlich mit ihnen auszutauschen. Gerade auf einer so langen Reise ist es wichtig, regelmäßig mit den Menschen zu Hause in Kontakt zu bleiben. Mit meiner Familie telefoniere ich ohnehin schon recht häufig, aber auch die Gespräche mit Freunden tun immer wieder gut. Insgesamt verbrachte ich ungefähr dreieinhalb Stunden am Telefon.

Anschließend aß ich eine Kleinigkeit zu Mittag und fuhr gemeinsam mit Mark zu seinem kleinen Motorboot im Hafen. Obwohl es noch ziemlich windig war, wollten wir unser Glück versuchen und auf dem Pazifik einige Seelöwen, Robben und verschiedene Vogelarten beobachten.

Wir fuhren mit dem kleinen Fischerboot hinaus aufs Meer und folgten der Küstenlinie. Vorbei ging es an kleinen Inseln, auf denen Seelöwen und Robben entspannt lagen und immer wieder ihre ungewöhnlichen, lauten Rufe von sich gaben. Es war faszinierend, die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und ihnen vom Wasser aus so nahe zu kommen.

Auch die Vogelwelt hatte einiges zu bieten. Ich entdeckte verschiedene Arten von Seeschwalben und Tauchern, dazu Enten und majestätische Pelikane. Es war schön, die Küste einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben und mich für einige Stunden ganz auf die Natur konzentrieren zu können.

Die See war allerdings noch recht rau. In der vergangenen Nacht hatte es kräftig geregnet, und das Wetter musste sich offenbar erst wieder beruhigen. Das Boot schaukelte ordentlich, während wir entlang der Küste fuhren. Nach ungefähr anderthalb Stunden kehrten wir schließlich in den Hafen zurück.

Durch den Wind und das ständige Geschaukel war ich ziemlich erschöpft und musste mich erst einmal hinlegen. Ein kurzer Mittagsschlaf tat gut, sodass ich anschließend wieder etwas Energie hatte.

Danach widmete ich mich meiner Website. Ich fügte weitere Tagebucheinträge in meinen Blog ein und aktualisierte die bisherigen Inhalte. Das nimmt immer einige Stunden in Anspruch, denn ich möchte meine Erlebnisse möglichst vollständig festhalten und mit allen teilen, die meine Reise verfolgen. Auch wenn das Schreiben und Bearbeiten manchmal zeitaufwendig ist, macht es mir Spaß, die vergangenen Tage noch einmal gedanklich zu durchleben und meine Eindrücke für später zu bewahren.

Am Abend gab es ein leckeres Essen mit meinen Warmshowers-Gastgebern. Anschließend setzte ich mich noch einmal an die Website, um die restlichen Arbeiten abzuschließen.

Zum Tagesausklang schaute ich mir noch einen Actionfilm an. Nach einem gemütlichen Tag mit netten Gesprächen, spannenden Tierbeobachtungen auf dem Pazifik und einigen Stunden Arbeit an meinem Blog fiel ich schließlich müde ins Bett.

Nicht jeder Tag auf meiner Weltreise muss von langen Etappen und vielen Höhenmetern geprägt sein. Manchmal sind es gerade die ruhigeren Tage, die mir die Gelegenheit geben, neue Menschen kennenzulernen, die Natur aus einer anderen Perspektive zu erleben und meine bisherigen Abenteuer in Ruhe aufzuarbeiten.