Über den Wolken und entlang wilder Klippen- Von den Alpen bis ans Meer
Heute Morgen startete ich von meinem Schlafplatz unter der Brücke – hinein in dichten Nebel und direkt wieder bergauf. Der Regenwald wirkte dadurch unglaublich mystisch, fast wie aus einer anderen Welt. Mit jedem Höhenmeter wurde die Stimmung intensiver, bis ich schließlich den höchsten Punkt erreichte.
Und dann passierte es: Ich durchbrach die Wolkendecke und war plötzlich über dem Nebel – in strahlendem Sonnenschein. Unter mir lag ein Meer aus Wolken, um mich herum klare Luft und Licht. Das war ein absolut magischer Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde.
Ich fuhr noch ein Stück auf dieser Höhe entlang, bevor es langsam wieder bergab Richtung Küste ging. Doch selbst bergab bleibt es hier nie wirklich flach – ständig wechselten sich kleine Anstiege und Abfahrten ab.
Nach etwa 60 km legte ich eine Pause ein, setzte mich auf einen großen Betonblock am Straßenrand und döste kurz. Diese kleinen Powernaps sind manchmal Gold wert.
Danach ging es weiter bis nach Nowra. Dort konnte ich endlich wieder ordentlich einkaufen und meine Energiereserven auffüllen. Anschließend führte mich der Weg zurück Richtung Meer.
Auf Meereshöhe war es direkt spürbar wärmer, die Luft feuchter und der Wind kräftiger. Die großen Berge lagen nun hinter mir oder seitlich – ein gutes Gefühl, auch wenn es weiterhin hügelig blieb.
An einer Abzweigung zu einem schmalen Singletrail entlang der Klippen traf ich zufällig einen englischen Radreisenden. Da wir in die gleiche Richtung unterwegs waren, beschlossen wir, gemeinsam weiterzufahren.
Was folgte, war eine der anspruchsvollsten Strecken: schmale Pfade direkt an den Klippen, mit extrem steilen Passagen – hoch und runter, immer wieder. Zwischendurch trafen wir eine Australierin, die uns anfeuerte und kurz mit uns ins Gespräch kam. Ganz spontan bot sie mir an, bei ihr an der Sunshine Coast zu übernachten, wenn ich dort vorbeikomme. Wieder so eine dieser unerwarteten, schönen Begegnungen – wir tauschten Kontaktdaten aus und zogen weiter.
Einige Kilometer später fanden wir einen kleinen, idyllischen Strand in der Nähe von Shellharbour. Dort schlugen wir unsere Zelte auf und sprangen noch ins Wasser.
Während die Sonne unterging, kochten wir gemeinsam Pasta und genossen die ruhige Atmosphäre. Kurz darauf stieg der Vollmond hinter den Bäumen auf und tauchte alles in ein sanftes, silbernes Licht – erstaunlich hell und unglaublich schön.
Nach meiner Abendroutine kroch ich schließlich müde, aber zufrieden in mein Zelt – ein weiterer intensiver und besonderer Tag auf dieser Reise ging zu Ende.
Über den Wolken und entlang wilder Klippen
Heute Morgen startete ich von meinem Schlafplatz unter der Brücke – hinein in dichten Nebel und direkt wieder bergauf. Der Regenwald wirkte dadurch unglaublich mystisch, fast wie aus einer anderen Welt. Mit jedem Höhenmeter wurde die Stimmung intensiver, bis ich schließlich den höchsten Punkt erreichte.
Und dann passierte es: Ich durchbrach die Wolkendecke und war plötzlich über dem Nebel – in strahlendem Sonnenschein. Unter mir lag ein Meer aus Wolken, um mich herum klare Luft und Licht. Das war ein absolut magischer Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde.
Ich fuhr noch ein Stück auf dieser Höhe entlang, bevor es langsam wieder bergab Richtung Küste ging. Doch selbst bergab bleibt es hier nie wirklich flach – ständig wechselten sich kleine Anstiege und Abfahrten ab.
Nach etwa 60 km legte ich eine Pause ein, setzte mich auf einen großen Betonblock am Straßenrand und döste kurz. Diese kleinen Powernaps sind manchmal Gold wert.
Danach ging es weiter bis nach Nowra. Dort konnte ich endlich wieder ordentlich einkaufen und meine Energiereserven auffüllen. Anschließend führte mich der Weg zurück Richtung Meer.
Auf Meereshöhe war es direkt spürbar wärmer, die Luft feuchter und der Wind kräftiger. Die großen Berge lagen nun hinter mir oder seitlich – ein gutes Gefühl, auch wenn es weiterhin hügelig blieb.
An einer Abzweigung zu einem schmalen Singletrail entlang der Klippen traf ich zufällig einen englischen Radreisenden. Da wir in die gleiche Richtung unterwegs waren, beschlossen wir, gemeinsam weiterzufahren.
Was folgte, war eine der anspruchsvollsten Strecken: schmale Pfade direkt an den Klippen, mit extrem steilen Passagen – hoch und runter, immer wieder. Zwischendurch trafen wir eine Australierin, die uns anfeuerte und kurz mit uns ins Gespräch kam. Ganz spontan bot sie mir an, bei ihr an der Sunshine Coast zu übernachten, wenn ich dort vorbeikomme. Wieder so eine dieser unerwarteten, schönen Begegnungen – wir tauschten Kontaktdaten aus und zogen weiter.
Einige Kilometer später fanden wir einen kleinen, idyllischen Strand in der Nähe von Shellharbour. Dort schlugen wir unsere Zelte auf und sprangen noch ins Wasser.
Während die Sonne unterging, kochten wir gemeinsam Pasta und genossen die ruhige Atmosphäre. Kurz darauf stieg der Vollmond hinter den Bäumen auf und tauchte alles in ein sanftes, silbernes Licht – erstaunlich hell und unglaublich schön.
Nach meiner Abendroutine kroch ich schließlich müde, aber zufrieden in mein Zelt – ein weiterer intensiver und besonderer Tag auf dieser Reise ging zu Ende.









