Tag
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Pausetag in Anglesea und kleine Reparaturen

Heute Morgen konnte ich endlich wieder ausschlafen, denn ich hatte mir bewusst ein paar Pausetage vorgenommen. Nach den intensiven vergangenen Etappen tat es gut, einmal ohne Zeitdruck in den Tag zu starten.

Zum Frühstück machte ich mir ein großes Müsli mit Haferflocken, Joghurt und reichlich Obst – genau das Richtige, um die Energiereserven wieder aufzufüllen. Nach den vielen anstrengenden Tagen auf dem Rad spürte ich deutlich, wie sehr mein Körper nach guter Nahrung verlangte.

Anschließend fuhr ich mit dem Fahrrad zur Werkstatt in Anglesea. Dort hatte ich mir bereits eine neue Bremsscheibe zu Craig bestellt. Die alte Bremsscheibe hatte seit dem Flug einen leichten Schlag, wodurch sie nie ganz rund lief. Besonders bei längeren oder stärkeren Bremsvorgängen verzog sie sich durch die Hitze immer wieder leicht und verursachte unschöne Schleifgeräusche. Nun war es Zeit, das endlich zu beheben.

Ich ließ mein Fahrrad beim Mechaniker und machte mich zu Fuß auf den Rückweg. Dabei lief ich durch die schöne Natur rund um Anglesea, vorbei an offenen Flächen und in Richtung Golfplatz. Es tat gut, einmal ohne Gepäck und ohne Anstrengung unterwegs zu sein.

Zurück in meiner Unterkunft angekommen, aß ich erst einmal ordentlich. Nach den Tagen mit starkem Gegenwind in Tasmanien und einem kompletten Regentag auf der Great Ocean Road hatte ich einiges nachzuholen. Mein Körper forderte regelrecht Nahrung ein.

Danach setzte ich mich an meinen Blog. Rund drei Stunden später war alles wieder auf dem neuesten Stand. Die täglichen Berichte kosten Zeit, sind aber auch eine schöne Möglichkeit, die Erlebnisse festzuhalten und noch einmal Revue passieren zu lassen.

Am Abend kochte Craigs Frau ein sehr leckeres Essen, das ich wirklich zu schätzen wusste. Solche Gastfreundschaft ist auf Reisen etwas ganz Besonderes. Danach schaute ich noch einen Film und ließ den Tag entspannt ausklingen, bevor ich müde ins Bett fiel.