Fährüberfahrt nach Tasmanien – Ein Tag zwischen Meer und Ankunft
Am Morgen machte ich mich gemeinsam mit Craig, meinem Fahrrad und meinem gesamten Gepäck auf den Weg zum Fähranleger in Geelong. Dort wartete bereits das große Schiff auf die Überfahrt.
Zunächst musste ich durch eine Sicherheitskontrolle, bei der sowohl ich als auch mein Gepäck durchleuchtet wurden. Glücklicherweise verlief alles reibungslos – ich musste nichts auspacken, und es gab keine weiteren Kontrollen. Anschließend wurde mein Fahrrad in einen Transporter verladen, sodass es während der Überfahrt vor Salzwasser geschützt war.
So begann meine etwa zehnstündige Fährfahrt nach Tasmanien, genauer gesagt nach Devonport. Die meiste Zeit verbrachte ich in der Lounge oder auf dem Sonnendeck. Ich schaute YouTube-Videos und Filme, die ich zuvor offline heruntergeladen hatte, und genoss immer wieder den Blick auf das offene Meer.
Der Tag verlief ruhig und fast meditativ – endlose Weite, Sonne und das gleichmäßige Schaukeln des Schiffes. Gegen Ende der Fahrt merkte ich jedoch, wie anstrengend das viele Sitzen wurde. Deshalb legte ich mich für die letzten zwei Stunden auf eine Bank auf dem Sonnendeck und entspannte mich noch einmal vollständig.
Nach der Ankunft in Devonport erhielt ich mein Fahrrad und meine Taschen zurück und machte mich direkt auf den Weg hinaus aus dem Industriegebiet in Richtung Küste. Dort fand ich schließlich einen schönen, etwas versteckten Platz, um mein Zelt aufzuschlagen. Nur wenige hundert Meter entfernt befand sich sogar ein Toilettenhäuschen – ein unerwarteter Komfort.
Bei einem herrlichen Sonnenuntergang ließ ich den ersten Tag nach der langen Fährfahrt ruhig ausklingen – angekommen in Tasmanien und bereit für das nächste Abenteuer.








