Tag
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Start an der Great Ocean Road – zwischen Zittern, Glück und spektakulärer Küste

Am Morgen packte ich meine Isomatte und den Schlafsack wieder zusammen. Aus meiner kleinen Koje ging es für mich hoch auf Deck 10, wo ich die frische Seeluft genoss und beobachtete, wie das Schiff langsam in den Hafen einlief. Nach rund 12 Stunden Überfahrt war ich zurück am Festland.

Unten angekommen schnallte ich mein Gepäck wieder ans Fahrrad und traf noch eine andere Reisende mit Rucksack. Wir unterhielten uns kurz, bevor sich unsere Wege wieder trennten.

Mein Plan war es, vom Bahnhof in Geelong aus mit dem Zug zum Start der Great Ocean Road zu fahren. Von dort wollte ich zurück nach Anglesea radeln, um bei Craig ein paar Pausentage einzulegen, bevor es weiter Richtung Sydney geht.

Doch vor Ort kam alles anders: Wegen Problemen auf der Strecke fuhren seit einigen Tagen keine Züge – stattdessen gab es nur einen Busersatzverkehr. Mit Fahrrad und viel Gepäck ist das natürlich alles andere als ideal. Am Schalter wurde mir direkt gesagt, dass es schwierig wird, einen Platz zu bekommen, da der Bus schon aus Melbourne kommt und meist voll ist.

Die Situation war angespannt: Es waren bereits drei Leute für die Strecke eingeplant, doch es brauchte insgesamt 20 Personen, damit ein zweiter Bus eingesetzt wird. Zehn Minuten vor Abfahrt fehlten noch zwei Personen. Es wurde ein echtes Zittern.

Dann, in letzter Minute, kamen genug Leute zusammen – ein zweiter Bus wurde organisiert. Ich hatte Glück und bekam einen Platz für mich, mein Fahrrad und mein gesamtes Gepäck.

So ging es für mich fast drei Stunden mit dem Bus bis kurz vor Warrnambool, genauer gesagt zum Sherwood Park. Von dort aus fuhr ich noch etwa 7 km nach Allansford, kaufte im kleinen Supermarkt die wichtigsten Dinge ein und hatte dabei wieder ein sehr nettes Gespräch mit der Verkäuferin.

Dann begann sie endlich – meine Fahrt auf der Great Ocean Road.

Mit Rückenwind flog ich förmlich über die Straße, immer näher Richtung Küste. Als ich das Meer erreichte, ging die Sonne bereits langsam unter. Die Szenerie war beeindruckend: raue Klippen, markante Felsformationen im Wasser und das warme Licht der Abendsonne.

Besonders rund um die Loch Ard Gorge zeigte sich die Küste von ihrer spektakulärsten Seite. Diese Felsen, geformt durch Wind und Wellen, verändern sich ständig – ein faszinierendes Zusammenspiel der Naturkräfte.

Nach Sonnenuntergang fuhr ich noch ein paar Kilometer weiter und baute schließlich in der Dämmerung mein Zelt in der Nähe der Küste auf.

Nach einer stärkenden Portion Pasta, etwas Stretching und einem langen, ereignisreichen Tag fiel ich müde in meinen Schlafsack – mit dem Rauschen des Meeres im Hintergrund.

Start an der Great Ocean Road – zwischen Zittern, Glück und spektakulärer Küste

Am Morgen packte ich meine Isomatte und den Schlafsack wieder zusammen. Aus meiner kleinen Koje ging es für mich hoch auf Deck 10, wo ich die frische Seeluft genoss und beobachtete, wie das Schiff langsam in den Hafen einlief. Nach rund 12 Stunden Überfahrt war ich zurück am Festland.

Unten angekommen schnallte ich mein Gepäck wieder ans Fahrrad und traf noch eine andere Reisende mit Rucksack. Wir unterhielten uns kurz, bevor sich unsere Wege wieder trennten.

Mein Plan war es, vom Bahnhof in Geelong aus mit dem Zug zum Start der Great Ocean Road zu fahren. Von dort wollte ich zurück nach Anglesea radeln, um bei Craig ein paar Pausentage einzulegen, bevor es weiter Richtung Sydney geht.

Doch vor Ort kam alles anders: Wegen Problemen auf der Strecke fuhren seit einigen Tagen keine Züge – stattdessen gab es nur einen Busersatzverkehr. Mit Fahrrad und viel Gepäck ist das natürlich alles andere als ideal. Am Schalter wurde mir direkt gesagt, dass es schwierig wird, einen Platz zu bekommen, da der Bus schon aus Melbourne kommt und meist voll ist.

Die Situation war angespannt: Es waren bereits drei Leute für die Strecke eingeplant, doch es brauchte insgesamt 20 Personen, damit ein zweiter Bus eingesetzt wird. Zehn Minuten vor Abfahrt fehlten noch zwei Personen. Es wurde ein echtes Zittern.

Dann, in letzter Minute, kamen genug Leute zusammen – ein zweiter Bus wurde organisiert. Ich hatte Glück und bekam einen Platz für mich, mein Fahrrad und mein gesamtes Gepäck.

So ging es für mich fast drei Stunden mit dem Bus bis kurz vor Warrnambool, genauer gesagt zum Sherwood Park. Von dort aus fuhr ich noch etwa 7 km nach Allansford, kaufte im kleinen Supermarkt die wichtigsten Dinge ein und hatte dabei wieder ein sehr nettes Gespräch mit der Verkäuferin.

Dann begann sie endlich – meine Fahrt auf der Great Ocean Road.

Mit Rückenwind flog ich förmlich über die Straße, immer näher Richtung Küste. Als ich das Meer erreichte, ging die Sonne bereits langsam unter. Die Szenerie war beeindruckend: raue Klippen, markante Felsformationen im Wasser und das warme Licht der Abendsonne.

Besonders rund um die Loch Ard Gorge zeigte sich die Küste von ihrer spektakulärsten Seite. Diese Felsen, geformt durch Wind und Wellen, verändern sich ständig – ein faszinierendes Zusammenspiel der Naturkräfte.

Nach Sonnenuntergang fuhr ich noch ein paar Kilometer weiter und baute schließlich in der Dämmerung mein Zelt in der Nähe der Küste auf.

Nach einer stärkenden Portion Pasta, etwas Stretching und einem langen, ereignisreichen Tag fiel ich müde in meinen Schlafsack – mit dem Rauschen des Meeres im Hintergrund.