Asien

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Blog Tag 084

Am nächsten Morgen weckte ich Azizbek und ließ mich zu meinem Fahrrad fahren. Ich wollte meine Sachen wieder an ihrem Platz verstauen, bemerkte jedoch, dass mehrere Taschen durchwühlt waren. Am Vortag hatte er mir noch versichert, dass Überwachungskameras vorhanden seien und der Abstellplatz sicher sei. Diese Zusicherung erwies sich als trügerisch. Ich war verärgert, da ich nicht wusste, wer und aus welchem Motiv die Taschen durchsucht hatte. Glücklicherweise fehlte nichts Materielles, jedoch konnte ich 100 US-Dollar aus meinem Notgeld nicht mehr auffinden.

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Blog Tag 083

Heute Morgen stand ich um 7:00 Uhr auf, packte meine Sachen und ging zum Frühstück. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit machte ich mich mit dem Fahrrad von Buchara aus auf den Weg Richtung Samarkand. Leider blies der Wind erneut ungünstig, sodass ich starken Gegenwind hatte, was das Fahren sehr anstrengend machte. Nach etwa 55 Kilometern legte ich eine Mittagspause an einem kleinen Markt mit Imbiss ein. Dort wurde mir ein Essen mit mehreren Eiern, Salat und Brot zubereitet. Mehrere Jugendliche zeigten großes Interesse an meiner Reise. Einer von ihnen, Azizbek, 25 Jahre alt und Berufsfischer, lud mich ein, mit ihm zum nahegelegenen Tudakul-See zu fahren. Bei der Hitze erschien mir das als willkommene Abwechslung und eine besondere Erfahrung, gemeinsam mit den Einheimischen den See zu besuchen.

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Blog Tag 081

Auch am heutigen Morgen hieß es wieder früh aufstehen. Noch vor Sonnenaufgang saß ich auf dem Rad und fuhr direkt hinein in den neuen Tag. Leider machte mir der Wind heute ordentlich zu schaffen. Ein zäher, stetiger Gegenwind blies mir frontal ins Gesicht, was das Vorankommen zur echten Geduldsprobe machte. Kilometer um Kilometer arbeitete ich mich langsam vorwärts – die Landschaft war dabei recht eintönig, was das Ganze nicht unbedingt leichter machte.

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Blog Tag 080

Heute Morgen klingelte mein Wecker bereits um 4:45 Uhr – nötig, denn der Tag sollte wieder extrem heiß werden. Zum Glück musste ich nur noch mein Fahrrad kurz fertig packen, und schon konnte ich starten. In der kühlen Morgendämmerung loszuradeln, war ein Genuss. Nur wenige Kilometer später, gegen 5:15 Uhr, ging die Sonne auf. Die Magie dieses frühen Morgens war unbeschreiblich – alles lag still, und der Horizont glühte langsam auf. 

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Blog Tag 079

Am nächsten Morgen setzte ich meine Reise fort. Nach einem recht spartanischen Frühstück machte ich mich auf den Weg zur Straße Richtung turkmenischer Grenze, die mich zurück auf die Hauptstraße führen sollte. Doch bereits nach wenigen Kilometern bereute ich meine Entscheidung – die Straße war in einem katastrophalen Zustand. Über fast 90 Kilometer musste ich mich durch tiefe Schlaglöcher und zerfurchte, bröckelnde Asphaltreste kämpfen. Es war anstrengend und forderte höchste Konzentration, um nicht vom Rad geschleudert zu werden. 

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Blog Tag 078

Heute war ein Pausentag in Xiva angesagt. Die letzten beiden Nächte hatte ich jeweils nur fünf bis sechs Stunden geschlafen – mein Körper verlangte also dringend nach Erholung. Dass daraus allerdings 13,5 Stunden Schlaf wurden, hätte ich nicht gedacht. Als ich um 14:30 Uhr aufwachte, konnte ich die Uhrzeit erst kaum glauben. Auch das Frühstück, das nur bis 10 Uhr serviert wurde, hatte ich damit natürlich verpasst. Also musste ich meine Tagespläne etwas beschleunigen.

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Blog Tag 075

Nach vier weiteren Stunden Schlaf war ich wieder fit. Am Morgen musste ich mir zunächst Bargeld in der usbekischen Währung SOM besorgen. Als ich den Hostelbetreiber fragte, wo der nächste Geldautomat sei, bot er mir direkt an, mich mit dem Auto dorthin zu fahren – wirklich sehr freundlich. Wir fuhren gemeinsam los, und ich hob 1 Million SOM ab, was etwa 70 € entspricht. Damit konnte ich dann auch gleich die erste Nacht im Hostel bezahlen.

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