Tag
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Durch die Sheep Mountains nach Haines Junction

Am heutigen Morgen war es noch frostig und kalt, da es in der Nacht Minusgrade gegeben hatte. Ich hatte jedoch eine schöne Aussicht von meinem Schlafplatz auf die wundervolle Bucht.

Ich aß wieder mein Brot mit Erdnussbutter und einen Apfel und machte mich danach fertig. Ich packte alle Sachen zusammen und auch das Zelt, auf dem eine Eisschicht war.

Als alles wieder an Ort und Stelle war, ging es wieder auf die Straße, um den See herum.

Ich merkte, dass heute ein windiger Tag werden würde und ich Gegenwind haben werde. Ein Gegenwind hier in den Bergen raubt sehr viel Energie.

Mit solch einer schönen Aussicht und den ganzen Farben ist es aber nicht so schlimm. Zudem war es heute auch wieder relativ schön.

Die Sheep Mountains waren sehr beeindruckend, während ich durch das große, trocken liegende Flussbett des gigantischen Lac-Kluane-Sees fuhr.

Plötzlich waren dann an der Seite Sanddünen, die durch den starken Wind entstanden und auch wandern. Die Winde waren hier ebenfalls sehr extrem.

Als ich um den See herum war, ging es wieder durch die Berge. Es ging für mich entlang von viel Tundravegetation, Permafrost und den weiß gepuderten Bergmassiven des Yukon.

Als ich Pause machte, sah ich an einem See dann auch neben mir sehr neugierig einen Kanadaeichelhäher entlanghüpfen.

Dann ging es wie die letzten Tage auch weiter durch die bunte Herbstlandschaft und durch die Berge des Yukon.

In Haines Junction kaufte ich bei einem kleinen Kiosk wieder ein bisschen Essen ein und machte mich danach weiter Richtung Whitehorse.

Da es heute relativ bewölkt war, war der Sonnenuntergang umso spektakulärer. Als die Sonne dann unter der Wolkendecke hervorschien, war alles in ein sehr besonderes Licht getaucht.

So fuhr ich in diesem besonderen Licht noch ein bisschen weiter, bis ich am Dezadeash River einen Weg direkt zum Fluss fand.

Hier baute ich dann sehr naturnah mein Zelt auf.

Auch an diesem Abend wurde es wieder relativ schnell dunkel und ich war relativ spät dran. So baute ich in der Dämmerung noch mein Zelt auf, kochte jedoch dann schon im Dunkeln.

Da ich ein paar Wölfe in der Entfernung gehört hatte, hatte ich ein bisschen Paranoia, dass ich wieder Probleme mit Tieren bekommen könnte.

Es war auch relativ windig, weshalb es später im Zelt wie immer vorkam, als ob irgendein Tier an meinen Taschen oder an meinem Fahrrad zu schaffen macht.

Somit war die Nacht nicht ganz so erholsam und ich wachte relativ häufig auf.