Tag
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Mit der Fähre von Lombok nach Bali

Am heutigen Morgen ging es für mich wieder früh aus der Unterkunft. Bereits beim Frühstück hatte ich einen traumhaften Blick auf den mächtigen Vulkan Rinjani – ein beeindruckender Start in den Tag.

Anschließend machte ich mich mit dem Fahrrad auf den Weg über die Insel Lombok. Schon nach den ersten Kilometern bemerkte ich, dass hier deutlich mehr Verkehr herrschte als auf den vorherigen Inseln. Ich schlängelte mich von Dorf zu Dorf, vorbei an zahlreichen Moscheen, durch einen scheinbar endlosen Strom aus Autos und Rollern. Obwohl es erst Montagmittag war, fühlte sich der Verkehr an wie im Berufsverkehr einer Großstadt. Ständig war ich von Fahrzeugen umgeben und hatte das Gefühl, in einem Fluss mitzuschwimmen, der einfach etwas schneller war als ich.

Etwa auf halber Strecke legte ich an einer kleinen Garküche eine Mittagspause ein. Gut gestärkt fuhr ich anschließend die letzten Kilometer hinunter zum Fährhafen. Bevor ich an Bord ging, kaufte ich mir noch etwas Essen und Trinken im Supermarkt und besorgte anschließend an einem kleinen Verkaufsstand mein Fährticket. Gerade noch rechtzeitig hielt ich das Ticket in den Händen, bevor der längere Verladeprozess begann.

Nach einiger Zeit legte die Fähre schließlich ab. Während der knapp fünfstündigen Überfahrt schaute ich einen Film, schrieb mein Tagebuch der vergangenen Tage weiter und genoss die Aussicht auf das Meer und die vorbeiziehenden Inseln.

Im Hafen angekommen, musste ich zunächst mein Fahrrad suchen. Es stand nicht mehr an der Stelle, an der ich es vor der Überfahrt festgemacht hatte. Zum Glück stellte sich schnell heraus, dass ein Mitarbeiter es lediglich an einen anderen Platz gebracht hatte, weil es an der ursprünglichen Position im Weg gestanden hatte.

Von dort aus waren es nur noch rund zwei Kilometer bis zu meiner Unterkunft. Nach einer wohlverdienten Dusche machte ich mich noch einmal auf den Weg in den Ort Padangbai, um etwas zu Abend zu essen. Dabei fiel mir sofort auf, dass die Preise auf Bali etwa doppelt so hoch waren wie auf den anderen indonesischen Inseln, die ich zuvor bereist hatte. Das dürfte vor allem daran liegen, dass Bali ein ausgesprochen touristisches Reiseziel ist.

Mit einem Eis in der Hand schlenderte ich anschließend zurück zu meiner Unterkunft und ließ meinen ersten Tag auf Bali entspannt ausklingen.