Tag
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Staubige Gravelwege und neue Begegnungen

Heute Morgen ging es für mich wieder früh raus. Während ich mein Brot mit Erdnussbutter aß, konnte ich noch einen wunderschönen Sonnenaufgang am Diamond Beach genießen. Danach packte ich alles zusammen, verabschiedete mich von den netten Nachbarn, die ich gestern kennengelernt hatte, füllte noch einmal meine Wasserflaschen auf und war bereit für einen weiteren Tag voller Entdeckungen.

Zuerst ging es noch 12 km über sehr schlechten Gravel. In Laurieton kam dann endlich wieder Asphalt unter die Reifen und alles rollte deutlich angenehmer. So fuhr ich entlang der Küstenlinie bis nach Port Macquarie. Dort kaufte ich bei Woolworths noch einmal Lebensmittel ein, weil danach erst einmal wieder lange nichts kommen sollte.

Im Supermarkt sprach mich dann ein junges Pärchen an, vielleicht Mitte zwanzig. Sie erzählten mir, dass sie in einem Monat ihre erste Fahrradtour in Island machen wollen. Ich staunte nicht schlecht, denn Island ist für eine erste Radreise definitiv kein einfaches Ziel. Es steht zwar auch auf meiner Bucket List, aber erst irgendwann später. Zunächst möchte ich noch meine langen Radreisen machen, bevor ich mich mehr auf kürzere Abenteuer konzentriere. Ich gab ihnen ein paar Tipps und beantwortete einige ihrer Fragen.

Danach setzte ich mit einer kleinen Seilfähre nach North Shore über. Dort fragte ich einen Einheimischen, welchen Weg ich am besten nehmen sollte. Es gab eine Strecke direkt an der Küste entlang und eine andere etwas weiter im Inland. Nach meinen Erfahrungen mit den teilweise katastrophalen Wegen der letzten Tage riet er mir zur Inlandroute. Also entschied ich mich dafür.

Der Weg war zwar nicht asphaltiert, wurde jedoch gerade vorbereitet, damit er später einmal asphaltiert werden kann. Trotzdem wurde ich ordentlich durchgeschüttelt. Auf halber Strecke machte ich direkt neben der Gravelstraße Mittagspause und wurde dabei immer wieder von vorbeifahrenden Autos eingestaubt.

Schließlich erreichte ich wieder Asphalt. Von dort ging es weiter durch Crescent Head bis nach Gladstone. An einer Tankstelle füllte ich meine Wasservorräte auf und besorgte mir ein paar Softdrinks. Danach fuhr ich entlang des Highways weiter bis zu meinem Schlafplatz in der Nähe von Warrell Creek.

Dort hatte ich endlich mal wieder besseres Internet. So konnte ich meine Kurzvideos schneiden, hochladen und auch mein Tagebuch der letzten Tage wieder auf den aktuellen Stand bringen. Müde ging es für mich dann spät ins Bett.

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