Auckland entdecken und letzte Vorbereitungen
Am frühen Morgen wachte ich zeitig auf, da ich bereits um 9:20 Uhr an der Fähre sein wollte. Nach meinem Frühstück – Müsli wie gewohnt – packte ich meine Sachen, und Conrad brachte mich freundlicherweise zum Pine Harbour. Von dort aus nahm ich die Fähre, die mich in etwa 35 Minuten ins Zentrum von Auckland brachte.
Um 9:55 Uhr kam ich an – perfekt getimt, denn nur fünf Minuten später begann meine Free Walking Tour. Pünktlich stand ich am Treffpunkt. Die Tour war eine tolle Erfahrung: Gemeinsam mit einem äußerst sympathischen Guide erkundeten wir verschiedene Orte der Stadt. Ich erfuhr viel über die Geschichte Neuseelands, die Māori-Kultur sowie über Kunst und das moderne Stadtleben. Solche Touren kann ich wirklich jedem empfehlen, der eine Stadt authentisch und gleichzeitig entspannt kennenlernen möchte.
Am Ende der Tour fiel mir auf, dass ich kein Bargeld dabeihatte – etwas unpraktisch, da die Touren auf Spendenbasis funktionieren. Zum Glück hatte eine nette Teilnehmerin ausreichend Bargeld dabei, und ich konnte ihr meinen Anteil unkompliziert per PayPal schicken.
Anschließend holte ich mir in einer Bäckerei einen herzhaften Pie – eine faustgroße Blätterteigtasche, gefüllt mit Chili sin Carne. Sehr sättigend und perfekt als Mittagessen. Danach gönnte ich mir noch ein Eis und setzte mich eine Weile in die Sonne, um die Atmosphäre der Stadt zu genießen.
Bevor ich die Rückfahrt antrat, kaufte ich noch neue Socken in einem Sportgeschäft sowie ein paar Postkarten. Dann ging es wieder mit der Fähre zurück nach Pine Harbour, wo mich Conrad und seine Frau zusammen mit ihrem liebenswerten Labrador Retriever Jasmin abholten.
Zurück im Haus begann ich mit den finalen Vorbereitungen für meinen Abflug. Ich verpackte mein Fahrrad und organisierte mein Gepäck, wobei ich den Großteil erst am nächsten Morgen endgültig packen konnte. Außerdem erstellte ich Back-ups meiner Daten von Kameras und Drohnen – rund 600 GB, was entsprechend Zeit in Anspruch nahm.
Am Abend standen noch ein paar kleine Reparaturen an: Eine Tasche musste geflickt werden, wobei mir Conrads Frau half, und bei einer Kamerahalterung fand Conrad eine kreative Lösung.
Nach einem leckeren Abendessen gönnte ich mir zum Abschluss meines Neuseeland-Abenteuers ein heißes Bad – eine perfekte Möglichkeit, die letzten zwei Monate Revue passieren zu lassen.
Gut vorbereitet und voller Vorfreude auf den nächsten Abschnitt meiner Reise – Australien – ging ich schließlich zufrieden und erholt ins Bett.





