Tag
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Busan in seiner vollen Vielfalt entdecken

Heute Morgen konnte ich endlich einmal ausschlafen. Nach der anstrengenden Etappe des Vortages war das auch dringend nötig. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich anschließend auf den Weg, um Busan weiter zu erkunden.

Mein erstes Ziel war das berühmte Kulturdorf, das für seine vielen bunten Häuser, engen Gassen und zahlreichen Street-Art-Kunstwerke bekannt ist. Schon beim Ankommen war ich von der besonderen Atmosphäre begeistert. Die farbenfrohen Gebäude, die sich an den Hängen entlangziehen, wirken teilweise fast surreal und erinnern mich ein wenig an Orte in Brasilien oder Mexiko. Ich schlenderte durch die kleinen Straßen, entdeckte immer wieder neue Kunstwerke und genoss es, einfach ohne Zeitdruck durch das Viertel zu laufen – auch wenn die Mittagshitze dabei ordentlich zu schaffen machte.

Anschließend fuhr ich mit dem Bus zurück zu meiner Unterkunft. Da ich eigentlich noch am selben Abend mit der Fähre nach Japan weiterreisen wollte, machte ich mich anschließend auf den Weg zum Fährhafen.

Dort angekommen, folgte jedoch die Ernüchterung: Die Fähre für Montagabend war bereits vollständig ausgebucht. Zuvor hatten mir mehrere Menschen gesagt, dass ich einfach zum Hafen kommen und dort ein Ticket bekommen könne. Mit meinem Fahrrad und meinem gesamten Gepäck wäre ich dann allerdings vor einem ziemlich großen Problem gestanden. So blieb mir nichts anderes übrig, als einen weiteren Tag in Busan einzuplanen.

Im Nachhinein war das aber gar nicht so schlecht. Ich hatte dadurch noch einmal etwas mehr Zeit, mich zu entspannen und die Stadt auf mich wirken zu lassen. Zurück in meiner Unterkunft aß ich erst einmal etwas und setzte mich anschließend an meinen Blog, um die vergangenen Erlebnisse aufzuschreiben. Außerdem schnitt ich noch mein Kurzvideo vom Vortag.

Am Abend ging ich noch einmal durch die bunten und belebten Straßen rund um meine Unterkunft. Da ich mich mitten in einem beliebten Viertel befand, war dort auch nach Sonnenuntergang noch einiges los. Ich suchte mir etwas zu essen und nutzte anschließend die Gelegenheit, endlich meine Kleidung zu waschen. Nach den vergangenen Tagen war diese dringend nötig, denn die Kombination aus Hitze und viel Fahrradfahren hatte deutliche Spuren hinterlassen.

So ging ein ungeplanter, aber letztendlich sehr entspannter zusätzlicher Tag in Busan zu Ende.