Tag
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Zwischen Fluss, Bergen und brütender Hitze

Heute Morgen wachte ich wieder so früh wie möglich auf, um der größten Hitze des Tages zumindest ein wenig zu entkommen. Nach einem einfachen Frühstück mit Toastbrot und Erdnussbutter packte ich mein Zelt und meine Fahrradtaschen zusammen und machte mich wieder auf den Weg.

Es wurde bereits am Morgen spürbar heißer als am Vortag. Trotzdem fuhr ich weiter entlang des Flusses und erreichte schon bald die nächste Stempelstelle. In einer kleinen Telefonzelle konnte ich meinen nächsten Stempel in meinen Fahrradpass eintragen. Danach ging es weiter auf den hervorragend ausgebauten Fahrradwegen entlang des Flusses. Immer wieder führte die Strecke an großen Schleusen und beeindruckenden Brücken vorbei.

Vor allem am frühen Morgen begegneten mir zahlreiche andere Radfahrer, die offenbar ebenfalls versuchten, der Mittagshitze auszuweichen. Auch Ruderer waren auf dem Wasser unterwegs, und an einer großen Tribüne am Fluss konnte ich sehen, wo bei Veranstaltungen Zuschauer direkt am Wasser die Sportler anfeuern können.

Irgendwann wartete dann allerdings ein größerer Anstieg auf mich. Rund 500 Höhenmeter musste ich bei mittlerweile großer Hitze überwinden. Serpentine für Serpentine arbeitete ich mich den Berg hinauf. Dabei wurde ich nicht nur von der Hitze, sondern auch von zahlreichen Mücken begleitet. Sobald ich langsamer wurde, insbesondere beim Bergauffahren, wurden sie durch meinen Schweiß angelockt. Deshalb musste ich mir sogar mein Mückennetz über den Kopf ziehen, damit die kleinen Plagegeister nicht ständig in meine Ohren, Nase oder meinen Mund flogen. Die Mücken erinnerten mich dabei sehr an diejenigen, die ich bereits an der Westküste Neuseelands kennengelernt hatte.

Oben angekommen, wurde ich dafür mit einer tollen Aussicht über das Tal belohnt. Ich machte eine längere Pause, gönnte mir ein leckeres Eis und einen erfrischenden Softdrink. Außerdem gab es auch hier wieder eine Stempelstelle, sodass ich meinen Fahrradpass weiter vervollständigen konnte.

Anschließend folgte eine wunderschöne Abfahrt zurück ins Tal. Unten angekommen, erreichte ich wieder den nächsten Fluss und damit auch die vertraute Kombination aus perfekt ausgebauten Radwegen, Brücken und Schleusen.

Was mir auf dieser Strecke besonders auffiel, war die hervorragende Infrastruktur für Radfahrer. Entlang der Wege gibt es immer wieder Toiletten, die teilweise sogar klimatisiert sind, sowie Trinkwasserbrunnen. Gerade bei diesen Temperaturen könnten davon meiner Meinung nach allerdings noch deutlich mehr vorhanden sein. Auch die kurzen, teilweise sehr steilen Anstiege, die immer wieder vom Flussradweg hinauf auf einen Damm und anschließend wieder hinunterführen, sind bei der Hitze durchaus anstrengend. Aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau.

Zwischendurch musste ich den eigentlichen Fahrradweg kurz verlassen, um in einem rund vier Kilometer entfernten Dorf einen Supermarkt zu erreichen und meine Vorräte aufzufüllen. Hier im Landesinneren ist die Gegend deutlich dünner besiedelt, und direkt entlang der Radwege gibt es nur selten Ortschaften oder Einkaufsmöglichkeiten.

Anschließend fuhr ich weiter dem Fluss entlang, bis ich am Abend einen wunderschönen Schlafplatz direkt am Wasser fand. Der Platz lag an einer kleinen Stelle, an der Boote ins Wasser gelassen werden konnten. Dadurch hatte ich nicht nur einen perfekten Zugang zum Fluss, sondern konnte mich dort auch direkt abkühlen und waschen. Zudem war ich vollkommen alleine und hatte einen herrlichen Blick auf das ruhige Wasser.

Ich baute mein Zelt auf, kochte mir meine Nudeln und ließ den Abend langsam ausklingen. Allerdings versprach die kommende Nacht mit Temperaturen um die 29 Grad nicht gerade angenehme Schlafbedingungen. Bei solchen Temperaturen ist es selbst im offenen Zelt schwierig, nicht völlig verschwitzt einzuschlafen. Trotzdem war ich froh über diesen schönen Platz direkt am Fluss und konnte mich zumindest noch einmal ausgiebig abkühlen, bevor es ins Zelt ging.

Zwischen Fluss, Bergen und brütender Hitze

Heute Morgen wachte ich wieder so früh wie möglich auf, um der größten Hitze des Tages zumindest ein wenig zu entkommen. Nach einem einfachen Frühstück mit Toastbrot und Erdnussbutter packte ich mein Zelt und meine Fahrradtaschen zusammen und machte mich wieder auf den Weg.

Es wurde bereits am Morgen spürbar heißer als am Vortag. Trotzdem fuhr ich weiter entlang des Flusses und erreichte schon bald die nächste Stempelstelle. In einer kleinen Telefonzelle konnte ich meinen nächsten Stempel in meinen Fahrradpass eintragen. Danach ging es weiter auf den hervorragend ausgebauten Fahrradwegen entlang des Flusses. Immer wieder führte die Strecke an großen Schleusen und beeindruckenden Brücken vorbei.

Vor allem am frühen Morgen begegneten mir zahlreiche andere Radfahrer, die offenbar ebenfalls versuchten, der Mittagshitze auszuweichen. Auch Ruderer waren auf dem Wasser unterwegs, und an einer großen Tribüne am Fluss konnte ich sehen, wo bei Veranstaltungen Zuschauer direkt am Wasser die Sportler anfeuern können.

Irgendwann wartete dann allerdings ein größerer Anstieg auf mich. Rund 500 Höhenmeter musste ich bei mittlerweile großer Hitze überwinden. Serpentine für Serpentine arbeitete ich mich den Berg hinauf. Dabei wurde ich nicht nur von der Hitze, sondern auch von zahlreichen Mücken begleitet. Sobald ich langsamer wurde, insbesondere beim Bergauffahren, wurden sie durch meinen Schweiß angelockt. Deshalb musste ich mir sogar mein Mückennetz über den Kopf ziehen, damit die kleinen Plagegeister nicht ständig in meine Ohren, Nase oder meinen Mund flogen. Die Mücken erinnerten mich dabei sehr an diejenigen, die ich bereits an der Westküste Neuseelands kennengelernt hatte.

Oben angekommen, wurde ich dafür mit einer tollen Aussicht über das Tal belohnt. Ich machte eine längere Pause, gönnte mir ein leckeres Eis und einen erfrischenden Softdrink. Außerdem gab es auch hier wieder eine Stempelstelle, sodass ich meinen Fahrradpass weiter vervollständigen konnte.

Anschließend folgte eine wunderschöne Abfahrt zurück ins Tal. Unten angekommen, erreichte ich wieder den nächsten Fluss und damit auch die vertraute Kombination aus perfekt ausgebauten Radwegen, Brücken und Schleusen.

Was mir auf dieser Strecke besonders auffiel, war die hervorragende Infrastruktur für Radfahrer. Entlang der Wege gibt es immer wieder Toiletten, die teilweise sogar klimatisiert sind, sowie Trinkwasserbrunnen. Gerade bei diesen Temperaturen könnten davon meiner Meinung nach allerdings noch deutlich mehr vorhanden sein. Auch die kurzen, teilweise sehr steilen Anstiege, die immer wieder vom Flussradweg hinauf auf einen Damm und anschließend wieder hinunterführen, sind bei der Hitze durchaus anstrengend. Aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau.

Zwischendurch musste ich den eigentlichen Fahrradweg kurz verlassen, um in einem rund vier Kilometer entfernten Dorf einen Supermarkt zu erreichen und meine Vorräte aufzufüllen. Hier im Landesinneren ist die Gegend deutlich dünner besiedelt, und direkt entlang der Radwege gibt es nur selten Ortschaften oder Einkaufsmöglichkeiten.

Anschließend fuhr ich weiter dem Fluss entlang, bis ich am Abend einen wunderschönen Schlafplatz direkt am Wasser fand. Der Platz lag an einer kleinen Stelle, an der Boote ins Wasser gelassen werden konnten. Dadurch hatte ich nicht nur einen perfekten Zugang zum Fluss, sondern konnte mich dort auch direkt abkühlen und waschen. Zudem war ich vollkommen alleine und hatte einen herrlichen Blick auf das ruhige Wasser.

Ich baute mein Zelt auf, kochte mir meine Nudeln und ließ den Abend langsam ausklingen. Allerdings versprach die kommende Nacht mit Temperaturen um die 29 Grad nicht gerade angenehme Schlafbedingungen. Bei solchen Temperaturen ist es selbst im offenen Zelt schwierig, nicht völlig verschwitzt einzuschlafen. Trotzdem war ich froh über diesen schönen Platz direkt am Fluss und konnte mich zumindest noch einmal ausgiebig abkühlen, bevor es ins Zelt ging.