Entlang der Flüsse Koreas und von Stempel zu Stempel
Heute Morgen begann mein erstes richtiges Fahrradabenteuer in Südkorea. Von meinem Hostel aus ging es zunächst entlang zahlreicher Brücken und hervorragend ausgebauter Fahrradwege zum ersten Stempelpunkt. Dort stand eine kleine Telefonzelle, in der ich meinen ersten Stempel für meinen Fahrradpass sammeln konnte.
Dieser Fahrradpass sollte mich nun auf meiner Strecke von Seoul nach Busan begleiten. An verschiedenen Punkten entlang der Route gibt es Stempelstationen, sodass die gesamte Strecke ein bisschen wie eine kleine Challenge aufgebaut ist. Die Idee gefiel mir sehr, und so hatte ich direkt ein neues Ziel vor Augen: möglichst viele Stempel auf meiner Reise durch Südkorea zu sammeln.
Nach dem ersten Stempel ging es weiter entlang des Flusses in Richtung Süden. Die Bedingungen waren eigentlich angenehm, auch wenn es sehr heiß war. Immer wieder zogen Wolken vor die Sonne und sorgten für etwas Abkühlung. Trotzdem musste ich regelmäßig Wasser trinken und schwitzte ordentlich.
Besonders beeindruckend fand ich die Infrastruktur für Fahrräder. An vielen Brücken gibt es sogar spezielle Aufzüge, mit denen man mitsamt Fahrrad nach oben fahren und anschließend den Radweg auf der Brücke nutzen kann. Dadurch werden große Umwege vermieden und die Fahrradinfrastruktur sehr clever mit der bestehenden Infrastruktur verbunden.
So entfernte ich mich Stück für Stück aus Seoul. Von einer Stempelstation zur nächsten führte mich mein Weg fast ausschließlich an Flüssen entlang. Immer wieder begegneten mir andere Radfahrer. Man grüßte sich freundlich und es herrschte insgesamt eine angenehme Atmosphäre.
Dabei fiel mir auch auf, wie ausgeprägt die Fahrradkultur in Südkorea ist. Neben vielen normalen Radfahrern waren auch zahlreiche Rennradfahrer unterwegs – teilweise mit sehr hochwertigen und teuren Fahrrädern, wie ich es beispielsweise auch aus Deutschland kenne. Gleichzeitig merkte ich deutlich, dass Südkorea im Vergleich zu einigen Ländern meiner vergangenen Etappen wesentlich wohlhabender ist. Die gute Infrastruktur und der hohe Lebensstandard waren vielerorts deutlich sichtbar.
Entlang der Strecke kam ich außerdem immer wieder an großen Schleusen vorbei. Jede einzelne war architektonisch etwas anders gestaltet und hatte ihren ganz eigenen Charakter. Es wirkte fast so, als hätten sich die Architekten für jede Schleuse einen individuellen Fingerabdruck überlegt.
Gegen Abend fand ich schließlich einen wunderschönen Platz direkt am Fluss. Von dort hatte ich einen tollen Blick auf das Wasser und sogar einen direkten Zugang zum Fluss. Neben dem Platz stand ein kleiner Baum, unter dem ich mein Zelt etwas geschützt vor den zahlreichen kleinen Krabbeltieren aufbauen konnte.
Nachdem mein Zelt stand, ging ich erst einmal ins Wasser, um mich abzukühlen und gleichzeitig zu waschen. Nach einem heißen Tag auf dem Fahrrad war diese Abkühlung eine wahre Wohltat. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel besser man sich nach einer einfachen Wäsche in einem Fluss oder See fühlt.
Zum Abendessen kochte ich mir dann meine ersten eigenen Nudeln seit Australien. Anschließend sortierte und organisierte ich noch einige Dinge für die kommenden Tage, insbesondere im Hinblick auf den Besuch meiner Eltern, die mir einige Ersatzteile mitbringen sollten.
Als es schließlich dunkel wurde und die Temperaturen langsam etwas sanken, zog ich mich in mein Zelt zurück. Allerdings blieb es mit rund 27 Grad auch nachts noch ausgesprochen warm. Wirklich angenehme Schlaftemperaturen sind das für mich nicht – vielmehr bedeutet es schwitzen, häufiges Aufwachen und insgesamt deutlich weniger erholsamen Schlaf.
Trotzdem war ich glücklich, nun endlich mit dem Fahrrad durch Südkorea unterwegs zu sein. Die ersten Kilometer, die ersten Stempel und die beeindruckende Fahrradinfrastruktur machten definitiv Lust auf die kommenden Etappen.
Entlang der Flüsse und von Stempel zu Stempel
Heute Morgen begann mein erstes richtiges Fahrradabenteuer in Südkorea. Von meinem Hostel aus ging es zunächst entlang zahlreicher Brücken und hervorragend ausgebauter Fahrradwege zum ersten Stempelpunkt. Dort stand eine kleine Telefonzelle, in der ich meinen ersten Stempel für meinen Fahrradpass sammeln konnte.
Dieser Fahrradpass sollte mich nun auf meiner Strecke von Seoul nach Busan begleiten. An verschiedenen Punkten entlang der Route gibt es Stempelstationen, sodass die gesamte Strecke ein bisschen wie eine kleine Challenge aufgebaut ist. Die Idee gefiel mir sehr, und so hatte ich direkt ein neues Ziel vor Augen: möglichst viele Stempel auf meiner Reise durch Südkorea zu sammeln.
Nach dem ersten Stempel ging es weiter entlang des Flusses in Richtung Süden. Die Bedingungen waren eigentlich angenehm, auch wenn es sehr heiß war. Immer wieder zogen Wolken vor die Sonne und sorgten für etwas Abkühlung. Trotzdem musste ich regelmäßig Wasser trinken und schwitzte ordentlich.
Besonders beeindruckend fand ich die Infrastruktur für Fahrräder. An vielen Brücken gibt es sogar spezielle Aufzüge, mit denen man mitsamt Fahrrad nach oben fahren und anschließend den Radweg auf der Brücke nutzen kann. Dadurch werden große Umwege vermieden und die Fahrradinfrastruktur sehr clever mit der bestehenden Infrastruktur verbunden.
So entfernte ich mich Stück für Stück aus Seoul. Von einer Stempelstation zur nächsten führte mich mein Weg fast ausschließlich an Flüssen entlang. Immer wieder begegneten mir andere Radfahrer. Man grüßte sich freundlich und es herrschte insgesamt eine angenehme Atmosphäre.
Dabei fiel mir auch auf, wie ausgeprägt die Fahrradkultur in Südkorea ist. Neben vielen normalen Radfahrern waren auch zahlreiche Rennradfahrer unterwegs – teilweise mit sehr hochwertigen und teuren Fahrrädern, wie ich es beispielsweise auch aus Deutschland kenne. Gleichzeitig merkte ich deutlich, dass Südkorea im Vergleich zu einigen Ländern meiner vergangenen Etappen wesentlich wohlhabender ist. Die gute Infrastruktur und der hohe Lebensstandard waren vielerorts deutlich sichtbar.
Entlang der Strecke kam ich außerdem immer wieder an großen Schleusen vorbei. Jede einzelne war architektonisch etwas anders gestaltet und hatte ihren ganz eigenen Charakter. Es wirkte fast so, als hätten sich die Architekten für jede Schleuse einen individuellen Fingerabdruck überlegt.
Gegen Abend fand ich schließlich einen wunderschönen Platz direkt am Fluss. Von dort hatte ich einen tollen Blick auf das Wasser und sogar einen direkten Zugang zum Fluss. Neben dem Platz stand ein kleiner Baum, unter dem ich mein Zelt etwas geschützt vor den zahlreichen kleinen Krabbeltieren aufbauen konnte.
Nachdem mein Zelt stand, ging ich erst einmal ins Wasser, um mich abzukühlen und gleichzeitig zu waschen. Nach einem heißen Tag auf dem Fahrrad war diese Abkühlung eine wahre Wohltat. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel besser man sich nach einer einfachen Wäsche in einem Fluss oder See fühlt.
Zum Abendessen kochte ich mir dann meine ersten eigenen Nudeln seit Australien. Anschließend sortierte und organisierte ich noch einige Dinge für die kommenden Tage, insbesondere im Hinblick auf den Besuch meiner Eltern, die mir einige Ersatzteile mitbringen sollten.
Als es schließlich dunkel wurde und die Temperaturen langsam etwas sanken, zog ich mich in mein Zelt zurück. Allerdings blieb es mit rund 27 Grad auch nachts noch ausgesprochen warm. Wirklich angenehme Schlaftemperaturen sind das für mich nicht – vielmehr bedeutet es schwitzen, häufiges Aufwachen und insgesamt deutlich weniger erholsamen Schlaf.
Trotzdem war ich glücklich, nun endlich mit dem Fahrrad durch Südkorea unterwegs zu sein. Die ersten Kilometer, die ersten Stempel und die beeindruckende Fahrradinfrastruktur machten definitiv Lust auf die kommenden Etappen.















