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Abschied von Ozeanien und Vorbereitungen für Timor-Leste

Am Morgen schlief ich erst einmal entspannt aus. Dennoch stand heute einiges an. Zunächst musste ich dringend eine Lösung für meine beschädigte Felge finden. Bevor ich mich darum kümmerte, holte ich bei einem Fahrradladen eine Fahrradbox ab. Da ich niemanden fand, der mich fahren konnte, musste ich die riesige Box etwa anderthalb Kilometer selbst durch die Stadt tragen. Das Gewicht war dabei gar nicht das Hauptproblem – vielmehr war die Box extrem unhandlich und ließ sich kaum angenehm transportieren.

Anschließend ging es direkt weiter zu einem Giant Cairns Fahrradladen. Dort schilderte ich mein Problem mit der Felge noch einmal genauer, denn die bisherige Silikonlösung war definitiv keine dauerhafte Option. Gemeinsam fanden wir schließlich eine deutlich bessere Lösung: Auf die scharfen Stellen der Felge wurde Tubeless-Felgenband geklebt – jeweils doppelt und auf beiden Seiten. Dadurch sollten die Schläuche künftig nicht mehr beschädigt werden.

Insgesamt verbrachte ich fast drei Stunden dort auf dem Boden in einer Ecke des Ladens, um alles sorgfältig umzubauen. Die Mitarbeiter waren dabei unglaublich hilfsbereit und ließen mich in Ruhe arbeiten. Zusätzlich kaufte ich noch zwei Ersatzschläuche für Indonesien, damit ich im Notfall vorbereitet bin.

Danach fuhr ich noch zu einem Baumarkt, um Klebeband und Luftpolsterfolie zu besorgen. Mit all den Materialien ging es zurück zu meiner Unterkunft. Dort machte ich mir erst einmal etwas zu essen und legte mich kurz hin, bevor die eigentliche Arbeit begann.

Am Nachmittag zerlegte ich mein Fahrrad vollständig, damit es in den Fahrradkarton passte. Anschließend polsterte ich alles sorgfältig mit Luftpolsterfolie aus und verklebte den Karton stabil und sicher. Danach nahm ich mir meine Fahrradtaschen vor. Dafür musste ich zunächst alles erneut auspacken und anschließend neu sortieren – je nachdem, was ins Handgepäck durfte, was ins Aufgabegepäck musste und wie viel Gewicht jeweils erlaubt war. Zum Schluss wog ich sämtliche Taschen sorgfältig aus.

Nach dieser ganzen Organisationsarbeit war ich erst einmal ziemlich erschöpft. Am Abend setzte ich mich noch an meinen Blog und brachte meine Website wieder auf den neuesten Stand.

Damit ging eine wunderschöne Zeit in Ozeanien langsam zu Ende. Nun wartete bereits das nächste Abenteuer auf mich: Indonesien.