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Zwischen Fahrradproblemen, Gartenarbeit und Karaoke-Abend

Heute Morgen wachte ich ausgeschlafen auf. Nun stand für mich einiges an Organisation an: Ich musste das Problem mit meiner Felge lösen, eine Fahrradbox organisieren, in den nächsten Tagen alles verpacken und außerdem noch einen passenden Flug koordinieren. Die Zeit begann langsam knapp zu werden.

Meine Warmshowers-Gastgeberin Laura hatte mich gefragt, ob ich ihren Eltern für ein paar Stunden im Garten helfen möchte. Da sie mir dafür eine gute Bezahlung anbot, sagte ich gerne zu. Bevor es jedoch dorthin ging, fuhr ich noch einmal zum Fahrradladen und brachte meinen neuen Fahrradmantel vorbei.

Dort bekam ich allerdings direkt die nächste schlechte Nachricht: Die passende Felge, die eigentlich eingebaut werden sollte, passte doch nicht, weil sie zu wenige Speichenlöcher hatte. Die Erleichterung vom Vortag war damit sofort wieder verschwunden und wurde durch neue Anspannung ersetzt. Da mein Flug bereits gebucht war, musste ich nun schnell eine Übergangslösung finden.

Anschließend fuhr ich gemeinsam mit Laura zu ihren Eltern. Dort transportierte ich mit zahlreichen Schubkarren Mulch vom Ablageplatz bis in die Gartenbeete und verteilte ihn dort. Nach rund drei Stunden Arbeit war alles erledigt. Zur Belohnung durfte ich anschließend noch in den Pool springen – eine perfekte Erfrischung nach der körperlichen Arbeit.

Lauras Vater fuhr mich danach zurück zu meiner Unterkunft. Unterwegs hielten wir noch bei einem Bootsbedarfsgeschäft an, denn wir hatten die Idee entwickelt, die scharfe Kante meiner beschädigten Felge mit einer Art Silikon zu entschärfen und etwas abzudecken. Im Laden kaufte ich schließlich eine spezielle Silikonmasse, die eigentlich im Bootsbau zum Abdichten verwendet wird.

Wieder zurück zu Hause testete ich das Silikon zunächst auf einer alten Blechdose, um zu prüfen, ob es meinen Anforderungen überhaupt genügt. Parallel erledigte ich noch weitere Wartungsarbeiten an meinem Fahrrad: Ich wechselte die Kette, kürzte die neue Kette auf die passende Länge und tauschte außerdem das Ritzel aus, da das alte bereits von beiden Seiten komplett abgefahren war.

Nachdem alle Reparaturen erledigt waren, telefonierte ich noch mit meiner Familie. Am Abend wurde es dann deutlich entspannter: In der Wohngemeinschaft fand ein Karaoke-Abend statt. Es war eine wirklich lustige und gesellige Stimmung. Dazu gab es leckeres Pad Thai, und so ging ein langer Tag zwischen technischen Problemen, Gartenarbeit und Gemeinschaft schließlich spät in der Nacht zu Ende.