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Ein entspannter Pausetag zwischen Kultur, Natur und kleinen Reparaturen

Am heutigen Morgen wachte ich ausgeschlafen auf und gönnte mir zunächst ein ausgiebiges Frühstück. Anschließend setzte ich mich an meine Website. Am Vortag hatte ich bereits die gesamte Vorarbeit erledigt: Ich hatte meine Kurzvideos geschnitten, geplant und hochgeladen sowie die fehlenden Tagebucheinträge nachgeholt. Nun musste ich nur noch alles zusammenfügen und die jeweiligen Inhalte in die passenden Blogtage auf meiner Website einpflegen. Auch das nahm noch einige Stunden in Anspruch, doch am Nachmittag war ich glücklicherweise mit allem fertig.

Da das Wetter wunderschön war, wollte ich den restlichen Tag natürlich nicht nur vor dem Bildschirm verbringen. Also schwang ich mich auf mein Fahrrad und fuhr die neun Kilometer bis ans andere Ende von Hazelton. Dort befindet sich ein Freilichtmuseum, das die Kultur und Geschichte der indigenen Bevölkerung dieser Region Kanadas näherbringt. Hazelton ist ein bedeutender Ort für die First Nations, deren Geschichte und Traditionen hier bis heute eine wichtige Rolle spielen.

Besonders beeindruckend fand ich die großen, kunstvoll geschnitzten Holzstämme, auf denen verschiedene Tiere wie Weißkopfseeadler, Bären und Elche dargestellt waren. Diese kunstvollen Schnitzereien waren nicht nur optisch imposant, sondern vermittelten auch einen Eindruck davon, wie tief die Natur und die Tierwelt in der Kultur der indigenen Bevölkerung verwurzelt sind.

Dazu kam die wunderschöne Umgebung: Im Hintergrund erhoben sich gewaltige Berge, deren Gipfel bereits von einer ersten Schneeschicht bedeckt waren. Zusammen mit dem strahlenden Sonnenschein und dem bunten Herbstlaub ergab sich eine traumhafte Kulisse. Es war schön, an einem solchen Ort mehr über die Menschen und ihre Kultur zu erfahren und gleichzeitig die beeindruckende Natur genießen zu können.

Anschließend machte ich mich wieder auf den Rückweg zu meinem Warmshowers-Gastgeber. Die neun Kilometer bergauf hatten es noch einmal in sich, doch nach einem entspannten Tag war das eine willkommene kleine Bewegungseinheit.

Zurück bei meinem Gastgeber widmete ich mich einer weniger erfreulichen Angelegenheit: meiner Isomatte. Diese verlor seit einigen Tagen langsam Luft, sodass ich nachts immer wieder nachpumpen musste. Bei genauerer Betrachtung stellte ich fest, dass sich die beiden kleinen Löcher links und rechts neben dem Ventil befanden – genau an den Stellen, an denen die Matte beim Zusammenpacken geknickt wird. Eine Reparatur mit einem gewöhnlichen Flicken war deshalb nicht ohne Weiteres möglich. Mein erster Reparaturversuch brachte leider nicht den gewünschten Erfolg. Ich werde mich daher in den nächsten Tagen in einem Baumarkt im nächstgelegenen Ort nach einem geeigneten Kleber umsehen müssen. Schließlich ist eine funktionierende Isomatte auf einer solchen Reise unverzichtbar, wenn man nachts vernünftig schlafen und sich für die nächsten Etappen erholen möchte.

Am Abend ließ ich es mir dann noch einmal richtig gut gehen. Ich nahm ein warmes Bad in der Badewanne und genoss es, nach den vielen Tagen draußen einfach einmal im Warmen zu entspannen.

So ging mein letzter Pausetag gemütlich zu Ende – mit etwas Kultur, wunderschöner Herbstlandschaft, ein paar kleinen Aufgaben und einer wohlverdienten Portion Erholung. Morgen kann es dann hoffentlich wieder mit frischer Energie und einer reparierten Isomatte weitergehen!