Tag
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Durch die Wildnis zum Mount Graham – 29 km Abenteuer in der Wineglass Bay

Heute Morgen ging es für mich wieder früh aus dem Bett. Da ich am Vortag meine Zeltparzelle für zwei Nächte gebucht hatte, konnte ich mein Zelt einfach stehen lassen – ein großer Vorteil. Zum Frühstück gab es Brot mit Erdnussbutter, um mich für die lange Wanderung zu stärken.

Ich packte meine Fahrradtaschen ins Zelt, verschloss alles gut und hoffte, dass nichts abhandenkommt. Zwar hätte ich meine Sachen auch im Visitor Center lagern können, aber da dieses erst um 9:00 Uhr öffnete, war mir das zu spät. Also fuhr ich die ersten 4 Kilometer mit dem Fahrrad bis zum Startpunkt der Wanderung, schloss dort mein Rad ab und lief los.

Zu Beginn führte der Weg durch dichtes Gebüsch und mediterran wirkende Bäume. Nach etwa 6 Kilometern wurde der Pfad immer schmaler und zugewachsener – teilweise fühlte es sich an, als würde ich direkt durch den Busch laufen, da die Pflanzen immer weiter in den Weg hineinragten.

Nach rund 10 Kilometern erreichte ich den Hazard Beach – und war sofort überwältigt. Ein riesiger, weißer Sandstrand mit tiefblauem Wasser lag vor mir. Ich lief etwa 2 Kilometer direkt am Strand entlang. Zweimal dachte ich, besonders schöne Muscheln gefunden zu haben – doch beim Aufheben blickte mich jeweils ein verärgerter Einsiedlerkrebs an. Wirklich faszinierende Tiere.

Nach dem Strand ging es wieder durch den Busch. Teilweise war es gar nicht so einfach, den Weg zu finden, selbst mit GPS auf meiner Uhr, da die Markierungen spärlich waren. Während der Wanderung hörte ich immer wieder Papageien und sah vereinzelt Wallabies in den Dünen.

Am Glamorgan-Spring-Strand legte ich eine Pause ein, aß ein paar Kekse und genoss die Aussicht. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich etwa 15 Kilometer geschafft – ungefähr die Hälfte der Strecke. Bisher war es relativ flach gewesen, doch nun begann der anspruchsvollere Teil im Inland.

Es ging stetig bergauf in die Berge. Die Wege wurden steiniger und technischer, oft musste ich mir meinen Tritt zwischen losen Steinen suchen. Genau diese Herausforderung machte mir aber großen Spaß. Besonders genoss ich die Einsamkeit – auf der gesamten 29-km-Wanderung begegnete ich nur zwei Trailrunnern und einer Familie.

Mit zunehmender Höhe wurde die Aussicht immer spektakulärer. Von über 500 Höhenmetern hatte ich plötzlich einen grandiosen Blick auf den Hazard Beach, die Wineglass Bay und die gesamte Halbinsel. Am Gipfel des Mount Graham auf über 600 Metern wurde es dann richtig windig – die Wolken zogen förmlich durch mich hindurch.

Der Gipfel war definitiv eines der Highlights der Tour. Danach ging es viele Kilometer bergab durch dichte Wälder und karge Buschlandschaften. Plötzlich entdeckte ich eine etwa 1 Meter lange Schlange, die sich auf einem Stein sonnte. Da es sich um eine Giftschlange handelte, hielt ich respektvoll Abstand. Solche Begegnungen zeigen einem, wie aufmerksam man in dieser abgelegenen Natur sein muss.

Nach weiteren Kilometern erreichte ich schließlich die berühmte Wineglass Bay. Der starke Wind sorgte für hohe Wellen – perfekte Bedingungen, um mich nach der schweißtreibenden Wanderung abzukühlen. Ich war der Einzige im Wasser und stürzte mich voller Freude in die Wellen.

Die Kraft der Natur war jedoch deutlich spürbar: Zwischen 2–3 Meter hohen Wellen kamen immer wieder größere Sets, die mich ordentlich durchwirbelten. Entweder tauchte ich schnell unter oder ließ mich von der Welle mitreißen – ein intensives, aber großartiges Erlebnis.

Nach dem Baden zog ich mich wieder an und machte mich auf den Rückweg. Über den letzten kleinen Anstieg ging es zurück zu meinem Fahrrad und von dort die 4 Kilometer zurück zu meinem Zelt. Glücklicherweise war noch alles an seinem Platz.

Erschöpft setzte ich mich in meinen Campingstuhl, aß Brot mit Erdnussbutter, Apfel und Banane und genoss die Aussicht auf die Coles Bay. Diese Wanderung war ein echtes Highlight – wild, einsam und unglaublich abwechslungsreich.

Mit rund 29 Kilometern und etwa 1600 Höhenmetern zu Fuß sowie zusätzlichen 8 Kilometern auf dem Fahrrad war es ein sehr intensiver Tag. Da es hier schon gegen 18:00 Uhr dunkel wird, zog ich mich früh ins Zelt zurück, schaute noch etwas YouTube und plante meine nächsten Schritte in Australien, bevor ich schließlich müde ins Bett fiel.

Durch die Wildnis zum Mount Graham – 29 km Abenteuer in der Wineglass Bay

Heute Morgen ging es für mich wieder früh aus dem Bett. Da ich am Vortag meine Zeltparzelle für zwei Nächte gebucht hatte, konnte ich mein Zelt einfach stehen lassen – ein großer Vorteil. Zum Frühstück gab es Brot mit Erdnussbutter, um mich für die lange Wanderung zu stärken.

Ich packte meine Fahrradtaschen ins Zelt, verschloss alles gut und hoffte, dass nichts abhandenkommt. Zwar hätte ich meine Sachen auch im Visitor Center lagern können, aber da dieses erst um 9:00 Uhr öffnete, war mir das zu spät. Also fuhr ich die ersten 4 Kilometer mit dem Fahrrad bis zum Startpunkt der Wanderung, schloss dort mein Rad ab und lief los.

Zu Beginn führte der Weg durch dichtes Gebüsch und mediterran wirkende Bäume. Nach etwa 6 Kilometern wurde der Pfad immer schmaler und zugewachsener – teilweise fühlte es sich an, als würde ich direkt durch den Busch laufen, da die Pflanzen immer weiter in den Weg hineinragten.

Nach rund 10 Kilometern erreichte ich den Hazard Beach – und war sofort überwältigt. Ein riesiger, weißer Sandstrand mit tiefblauem Wasser lag vor mir. Ich lief etwa 2 Kilometer direkt am Strand entlang. Zweimal dachte ich, besonders schöne Muscheln gefunden zu haben – doch beim Aufheben blickte mich jeweils ein verärgerter Einsiedlerkrebs an. Wirklich faszinierende Tiere.

Nach dem Strand ging es wieder durch den Busch. Teilweise war es gar nicht so einfach, den Weg zu finden, selbst mit GPS auf meiner Uhr, da die Markierungen spärlich waren. Während der Wanderung hörte ich immer wieder Papageien und sah vereinzelt Wallabies in den Dünen.

Am Glamorgan-Spring-Strand legte ich eine Pause ein, aß ein paar Kekse und genoss die Aussicht. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich etwa 15 Kilometer geschafft – ungefähr die Hälfte der Strecke. Bisher war es relativ flach gewesen, doch nun begann der anspruchsvollere Teil im Inland.

Es ging stetig bergauf in die Berge. Die Wege wurden steiniger und technischer, oft musste ich mir meinen Tritt zwischen losen Steinen suchen. Genau diese Herausforderung machte mir aber großen Spaß. Besonders genoss ich die Einsamkeit – auf der gesamten 29-km-Wanderung begegnete ich nur zwei Trailrunnern und einer Familie.

Mit zunehmender Höhe wurde die Aussicht immer spektakulärer. Von über 500 Höhenmetern hatte ich plötzlich einen grandiosen Blick auf den Hazard Beach, die Wineglass Bay und die gesamte Halbinsel. Am Gipfel des Mount Graham auf über 600 Metern wurde es dann richtig windig – die Wolken zogen förmlich durch mich hindurch.

Der Gipfel war definitiv eines der Highlights der Tour. Danach ging es viele Kilometer bergab durch dichte Wälder und karge Buschlandschaften. Plötzlich entdeckte ich eine etwa 1 Meter lange Schlange, die sich auf einem Stein sonnte. Da es sich um eine Giftschlange handelte, hielt ich respektvoll Abstand. Solche Begegnungen zeigen einem, wie aufmerksam man in dieser abgelegenen Natur sein muss.

Nach weiteren Kilometern erreichte ich schließlich die berühmte Wineglass Bay. Der starke Wind sorgte für hohe Wellen – perfekte Bedingungen, um mich nach der schweißtreibenden Wanderung abzukühlen. Ich war der Einzige im Wasser und stürzte mich voller Freude in die Wellen.

Die Kraft der Natur war jedoch deutlich spürbar: Zwischen 2–3 Meter hohen Wellen kamen immer wieder größere Sets, die mich ordentlich durchwirbelten. Entweder tauchte ich schnell unter oder ließ mich von der Welle mitreißen – ein intensives, aber großartiges Erlebnis.

Nach dem Baden zog ich mich wieder an und machte mich auf den Rückweg. Über den letzten kleinen Anstieg ging es zurück zu meinem Fahrrad und von dort die 4 Kilometer zurück zu meinem Zelt. Glücklicherweise war noch alles an seinem Platz.

Erschöpft setzte ich mich in meinen Campingstuhl, aß Brot mit Erdnussbutter, Apfel und Banane und genoss die Aussicht auf die Coles Bay. Diese Wanderung war ein echtes Highlight – wild, einsam und unglaublich abwechslungsreich.

Mit rund 29 Kilometern und etwa 1600 Höhenmetern zu Fuß sowie zusätzlichen 8 Kilometern auf dem Fahrrad war es ein sehr intensiver Tag. Da es hier schon gegen 18:00 Uhr dunkel wird, zog ich mich früh ins Zelt zurück, schaute noch etwas YouTube und plante meine nächsten Schritte in Australien, bevor ich schließlich müde ins Bett fiel.