Tag
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Ein ganzer Tag für meine Website und ein bisschen Kultur

Am heutigen Morgen wachte ich wieder ausgeschlafen auf und machte mir zunächst ein großes Müsli. Danach setzte ich mich direkt an meine Website. Durch die Vorarbeit vom gestrigen Tag konnte ich nun beginnen, die einzelnen Tagebucheinträge in die Website einzupflegen und zu überarbeiten.

Dabei konnte ich auch die Komoot-Routen korrekt einbetten und die Kurzvideos mit den jeweils passenden YouTube-Links dem entsprechenden Blogeintrag zuordnen. Da ich meine Website zuletzt in Tokio mit den täglichen Blogeinträgen aktualisiert hatte, wartete mittlerweile einiges an Arbeit auf mich. Insgesamt musste ich knapp 20 Blogtage erstellen.

Die einzelnen Bausteine waren zwar bereits vorbereitet, doch bis aus all den Texten, Bildern, Routen und Videos ein fertiger Blogeintrag entsteht, dauert es pro Tag noch einmal etwa 15 bis 20 Minuten. So saß ich den gesamten Vormittag, den Nachmittag und schließlich sogar bis in den späten Abend an meiner Website.

Zwischendurch musste ich allerdings einmal raus, um meinen Kopf etwas freizubekommen. Ich lief in die kleine Stadt Whitehorse und schaute mir dort das Information Center an. Im kleinen Theater des Centers sah ich mir noch ein paar Kurzfilme über die Region an, bevor ich anschließend zum Supermarkt ging, um meine Vorräte aufzufüllen.

Rückblickend wäre es vermutlich schlauer gewesen, mit dem Fahrrad zum Einkaufen zu fahren. Stattdessen durfte ich meinen Karton voller Lebensmittel anschließend noch drei Kilometer zurück zu meinem Warmshowers-Host schleppen.

Dort angekommen, setzte ich mich wieder an die Website. Blogeintrag für Blogeintrag arbeitete ich mich weiter durch, bis ich irgendwann das Gefühl hatte, dass dieser Tag überhaupt nicht mehr enden wollte. Als ich schließlich fertig war, war es bereits Mitternacht.

Eigentlich hatte ich für den nächsten Tag geplant, wieder weiterzufahren. Da ich nun aber bereits so viele Stunden in die Website investiert hatte, entschied ich mich spontan, noch einen weiteren Pausetag einzulegen. So konnte ich wenigstens einmal richtig durchatmen und einen Tag lang nichts erledigen müssen.

Müde fiel ich schließlich ins Bett – mit dem guten Gefühl, wieder ein großes Stück meiner Reise dokumentiert und für die Menschen zu Hause zugänglich gemacht zu haben.