Zentralasien

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Blog Tag 079

Am nächsten Morgen setzte ich meine Reise fort. Nach einem recht spartanischen Frühstück machte ich mich auf den Weg zur Straße Richtung turkmenischer Grenze, die mich zurück auf die Hauptstraße führen sollte. Doch bereits nach wenigen Kilometern bereute ich meine Entscheidung – die Straße war in einem katastrophalen Zustand. Über fast 90 Kilometer musste ich mich durch tiefe Schlaglöcher und zerfurchte, bröckelnde Asphaltreste kämpfen. Es war anstrengend und forderte höchste Konzentration, um nicht vom Rad geschleudert zu werden. 

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Blog Tag 078

Heute war ein Pausentag in Xiva angesagt. Die letzten beiden Nächte hatte ich jeweils nur fünf bis sechs Stunden geschlafen – mein Körper verlangte also dringend nach Erholung. Dass daraus allerdings 13,5 Stunden Schlaf wurden, hätte ich nicht gedacht. Als ich um 14:30 Uhr aufwachte, konnte ich die Uhrzeit erst kaum glauben. Auch das Frühstück, das nur bis 10 Uhr serviert wurde, hatte ich damit natürlich verpasst. Also musste ich meine Tagespläne etwas beschleunigen.

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Blog Tag 075

Nach vier weiteren Stunden Schlaf war ich wieder fit. Am Morgen musste ich mir zunächst Bargeld in der usbekischen Währung SOM besorgen. Als ich den Hostelbetreiber fragte, wo der nächste Geldautomat sei, bot er mir direkt an, mich mit dem Auto dorthin zu fahren – wirklich sehr freundlich. Wir fuhren gemeinsam los, und ich hob 1 Million SOM ab, was etwa 70 € entspricht. Damit konnte ich dann auch gleich die erste Nacht im Hostel bezahlen.

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Blog Tag 074

Heute Morgen wachte ich gut ausgeschlafen in einem angenehm temperierten Zimmer auf. Endlich einmal keine Hitze beim Aufwachen – ein kleiner Luxus nach den letzten Tagen in der Wüste. Ich packte in Ruhe meine Sachen für die Grenzüberschreitung nach Usbekistan, schnitt noch schnell ein paar meiner Videos zu Ende und machte mich mit Sack und Pack auf den Weg zur Bahnstation.

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Blog Tag 073

Der Wetterbericht versprach wieder über 35 °C, also stellte ich mir den Wecker diesmal auf 5:00 Uhr. Ich aß eine Kleinigkeit und saß pünktlich um 6:00 Uhr auf dem Fahrrad – bei noch angenehmer Wärme. Dieser Plan ging gut auf: Nach anderthalb Stunden und rund 30 Kilometern erreichte ich das nächste Dorf, auch wenn mich starker Seitenwind auf den letzten Kilometern über einen holprigen Schotterweg begleitete.

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Blog Tag 072

Heute stellte ich mir den Wecker auf 6:00 Uhr. Ich wollte meine Strategie ändern: früher aufstehen, bei Sonnenaufgang losfahren – bevor die Hitze des Tages unerträglich wird. Das Frühstück war ein Geschenk: frische Eier von den eigenen Hühnern, selbstgebackenes Brot, köstliche Marmelade. Es stärkte mich für den anstehenden Tag. Zwei Flaschen Wasser bekam ich noch mit auf den Weg, ich verabschiedete mich herzlich von meinen Gastgebern – und los ging es. 

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Blog Tag 070

Auch an diesem Morgen, dem zweiten Fahrradtag in Kasachstan, wachte ich fasziniert auf – fasziniert von der Weite, der Stille und der Magie dieser wüstenartigen Landschaft. Die Steppe hat für mich etwas Unerklärliches, fast schon Meditatives. Und obwohl sie auf den ersten Blick karg wirkt, wimmelt es hier nur so vor Leben: kleine Echsen, flinke Ziesel, Käfer, Ameisenstraßen und unzählige Vogelarten – vor allem Haubenlerchen, die mich mit ihrem Gesang durch den Tag begleiten.

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