Weltweit

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Blog Tag 090

Heute Morgen wachte ich durch den stetig lauter werdenden Verkehr auf der Straße oberhalb meines Schlafplatzes auf. Ich hatte noch etwas gekochte Hirse aus Samarkand übrig, die ich mir mit etwas Gemüse zum Frühstück zubereitete. Nach dem Abbau meines Zelts und dem Packen der Taschen entschied ich mich bewusst dagegen, mein Fahrrad direkt zu bepacken. Der schmale, etwa 30 Meter lange Weg zurück zur Straße war leicht ansteigend, extrem schmal und verlief direkt an einer Abbruchkante, die steil zum Fluss hinabfiel. Das war mir zu riskant. Also trug ich alle Taschen einzeln zur Straße hoch und montierte sie dort wieder ans Rad.

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Blog Tag 088

Am heutigen Morgen hieß es für mich Abschied nehmen – und zwar nicht nur von Samarkand, sondern auch von Usbekistan. Nach einem letzten Frühstück in der Unterkunft packte ich meine Sachen, befestigte sie wie gewohnt am Fahrrad und machte mich auf den Weg. Doch bereits nach einem Kilometer bemerkte ich ein merkwürdiges Gefühl beim Fahren. Zunächst konnte ich es nicht genau einordnen, doch kurze Zeit später wurde mir klar: Ich hatte meine Lenkerfahrradtasche in der Unterkunft vergessen. Also kehrte ich um und holte sie – glücklicherweise lag sie noch unberührt an ihrem Platz.

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Blog Tag 087

Heute Morgen gönnte ich mir etwas mehr Schlaf. Es stand kein Radfahren auf dem Plan, dafür aber einige Aufgaben, die ich bisher aufgeschoben hatte. Bereits am Vortag hatte ich die Kurzvideos der letzten Woche für meine Social-Media-Kanäle geschnitten und finalisiert. Heute widmete ich mich dem nächsten großen Punkt auf meiner Liste: der Aktualisierung meines Blogs für die vergangenen elf Tage.

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Blog Tag 085

Am nächsten Morgen stand ich erneut früh um 5:30 Uhr auf. Auch zu dieser Zeit waren bereits mehrere Menschen auf dem Feld, auf dem Trauben wuchsen, beschäftigt. Während ich meine Sachen zusammenpackte, gesellten sich die Leute von gestern sowie einige neue Personen hinzu. Einer der beiden sprach etwas Englisch, sodass ich kurz mit ihm sprechen konnte. Anschließend machte ich mich auf den Weg – noch etwa 85 Kilometer lagen bis nach Samarkand vor mir.

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Blog Tag 084

Am nächsten Morgen weckte ich Azizbek und ließ mich zu meinem Fahrrad fahren. Ich wollte meine Sachen wieder an ihrem Platz verstauen, bemerkte jedoch, dass mehrere Taschen durchwühlt waren. Am Vortag hatte er mir noch versichert, dass Überwachungskameras vorhanden seien und der Abstellplatz sicher sei. Diese Zusicherung erwies sich als trügerisch. Ich war verärgert, da ich nicht wusste, wer und aus welchem Motiv die Taschen durchsucht hatte. Glücklicherweise fehlte nichts Materielles, jedoch konnte ich 100 US-Dollar aus meinem Notgeld nicht mehr auffinden.

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Blog Tag 083

Heute Morgen stand ich um 7:00 Uhr auf, packte meine Sachen und ging zum Frühstück. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit machte ich mich mit dem Fahrrad von Buchara aus auf den Weg Richtung Samarkand. Leider blies der Wind erneut ungünstig, sodass ich starken Gegenwind hatte, was das Fahren sehr anstrengend machte. Nach etwa 55 Kilometern legte ich eine Mittagspause an einem kleinen Markt mit Imbiss ein. Dort wurde mir ein Essen mit mehreren Eiern, Salat und Brot zubereitet. Mehrere Jugendliche zeigten großes Interesse an meiner Reise. Einer von ihnen, Azizbek, 25 Jahre alt und Berufsfischer, lud mich ein, mit ihm zum nahegelegenen Tudakul-See zu fahren. Bei der Hitze erschien mir das als willkommene Abwechslung und eine besondere Erfahrung, gemeinsam mit den Einheimischen den See zu besuchen.

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