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Blog Tag 070

Auch an diesem Morgen, dem zweiten Fahrradtag in Kasachstan, wachte ich fasziniert auf – fasziniert von der Weite, der Stille und der Magie dieser wüstenartigen Landschaft. Die Steppe hat für mich etwas Unerklärliches, fast schon Meditatives. Und obwohl sie auf den ersten Blick karg wirkt, wimmelt es hier nur so vor Leben: kleine Echsen, flinke Ziesel, Käfer, Ameisenstraßen und unzählige Vogelarten – vor allem Haubenlerchen, die mich mit ihrem Gesang durch den Tag begleiten.

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Blog Tag 069

Am nächsten Morgen checkte ich noch einmal alles an meinem Fahrrad: Ich stellte die Ortlieb-Haken an meinen Fahrradtaschen neu ein, cremte mich gründlich mit Sonnencreme ein und bereitete mich auf den Tag vor. Auch Vincent war startklar, doch bevor wir wirklich losfahren konnten, mussten wir noch eine kleine bürokratische Pflicht erledigen: die Abholung unserer Immigrationspapiere vom Hotel. In Kasachstan ist es nämlich Vorschrift, sich registrieren zu lassen – fehlt dieser Nachweis bei der Ausreise, kann es zu Geldstrafen kommen. Also lieber auf Nummer sicher gehen. 

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Blog Tag 067

Nachdem ich mit meinen Eltern eine Woche Urlaub in Georgien gemacht hatte – von Tiflis aus über das Inland bis an das Schwarze Meer –, konnte ich mich gut erholen. Parallel musste ich jedoch meine Weiterreise planen. Schnell wurde klar: Der Weg über Land war diesmal keine Option. Russland und der Iran schieden aufgrund der unsicheren politischen Lage aus, und Aserbaidschan hatte seine Landgrenzen weiterhin geschlossen. So blieb mir nichts anderes übrig, als das Kaspische Meer mit dem Flugzeug zu überqueren.

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Blog Tag 066

An diesem Morgen wachte ich noch leicht verschlafen auf. Ich wollte heute möglichst früh los, da eine weitere anstrengende Etappe vor mir lag. Zum Frühstück bereitete mir die Chefin der Jugendherberge extra etwas zu: Spiegelei, Käse, Butter, Weißbrot und georgische Teigtaschen mit Granatapfel-Füllung – eine lokale Spezialität. Für gerade einmal fünf Euro war das Frühstück nicht nur lecker, sondern auch extrem günstig, und ich wurde richtig satt.

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Blog Tag 065

Am nächsten Morgen weckte mich die Sonne, die durch die Fenster des Wintergartens schien. Ich wachte sofort auf und begann meine gewohnte Morgenroutine: ein paar Kekse zum Frühstück und das Packen meiner Sachen. Dann hieß es: zurück auf die undankbare Schotterpiste. Weitere 7 Kilometer zog sich der holprige Weg entlang des Çıldır-Sees, bis ich endlich wieder auf eine richtige Straße kam. Ein Aufatmen – ich musste nicht mehr jeden Stein einzeln umkurven.

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Blog Tag 064

Heute früh wachte ich in dem kleinen, leerstehenden Haus auf und nutzte die Gelegenheit, mir den See noch einmal genauer anzuschauen. Ein faszinierender, fast surrealer Anblick: Vor ein paar Jahren ist der Damm am Karakurt-See gebrochen und hat die halbe Ortschaft überschwemmt. Eine Moschee und mehrere Häuser stehen seitdem als Ruinen mitten im Wasser – ein Lost Place, der still, traurig und gleichzeitig beeindruckend wirkt.

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Blog Tag 063

An diesem Morgen wachte ich früh auf und warf einen Blick aus dem Fenster: Regen. Laut Wetterbericht sollte es auch noch ein paar Stunden weiterregnen. Also drehte ich mich nochmal um und gönnte mir eine halbe Stunde mehr Schlaf. Danach raffte ich mich auf und genoss das ausgesprochen gute Frühstücksbuffet im Hotel – eines der besten bisher. Satt gegessen wartete ich noch ein wenig, bis der Regen nachließ, zog mich dann an und machte mich auf den Weg Richtung Kars.

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Blog Tag 062

Heute Morgen wachte ich endlich einmal ausgeschlafen auf – ein gutes Gefühl nach den letzten anstrengenden Tagen. Ich nutzte die Ruhe des Vormittags, um meine ganzen Aufnahmen zu sichern – sowohl für meine Doku als auch für die geplanten Vorträge. Danach schnitt ich noch einige meiner täglichen Kurzvideos der letzten Tage, um mit dem aktuellen Stand wieder aufzuholen.

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