Türkei

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Blog Tag 052

Am Vortag hatte ich mir den Wecker auf 4:00 Uhr morgens gestellt. Zu dieser Zeit beginnt die Sonne langsam aufzugehen, und die berühmten Heißluftballons bereiten sich darauf vor, in den Himmel zu steigen. Als ich jedoch den Reißverschluss meines Zelts öffnete, spürte ich sofort, dass etwas anders war. Der Reißverschluss klemmte – ungewöhnlich. Und dann sah ich es: Kapadokien war über Nacht unter einer Schneedecke verschwunden. Die Temperaturen waren unter null gefallen, und mehrere Zentimeter Schnee hatten sich über die märchenhafte Landschaft gelegt. Der Anblick war magisch – noch am Abend zuvor hatte ich die Felsen ohne Schnee gesehen, und nun lag alles in einem weißen, nebligen Schleier.

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Blog Tag 051

In der Nacht hatte es viel geregnet, und am Morgen waren die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Der Regen war über Nacht zu Eis geworden, das sich wie eine Schicht Glas über mein Zelt gelegt hatte. Nachdem ich mein Frühstück am Ufer des Salzsees gegessen hatte – ein magischer Ort, gerade in dieser morgendlichen Kälte – packte ich meine Sachen zusammen. Heute stand eine große Etappe bevor. 

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Blog Tag 050

Am heutigen Morgen brachte mich der Großvater mit dem Auto zurück zum Haus der Familie – eine Strecke von gerade einmal 500 Metern. Man hätte sie locker zu Fuß gehen können, aber der Großvater fährt grundsätzlich alles mit dem Auto. Dort angekommen, wartete schon ein leckeres Frühstück auf mich. Ich schlug noch einmal richtig zu, um für den bevorstehenden Tag genügend Energie zu haben.

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Blog Tag 049

An diesem Morgen wurde ich mal wieder vom Schnee überrascht. Während ich frühstückte, sah ich aus dem Fenster, wie die ersten Flocken fielen. Ein Blick auf die Wetter-App bestätigte: Es sollte noch mehrere Stunden lang schneien. Ich nahm es als sportliche Herausforderung. Doch kaum hatte ich meine Sachen gepackt, fiel mir auf, dass ich erneut einen Platten am Hinterrad hatte – zum fünften Mal auf dieser Reise. Genervt wechselte ich den Schlauch, was mich fast eine Stunde Zeit kostete.

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Blog Tag 048

Heute Morgen wachte ich in einem angenehm warmen Zimmer auf. Der Ofen hatte die Nacht durchgeheizt, und es war richtig gemütlich. Doch kaum trat ich aus dem Zimmer, traf mich die kalte Realität: draußen lagen ein paar Zentimeter Schnee, und das Thermometer zeigte eisige -2 °C. Die Aussicht auf die schneebedeckten Hügel war atemberaubend – ein wunderschöner, ruhiger Morgen. Doch der Gedanke daran, gleich in dieser Kälte aufs Rad zu steigen, ließ mich noch etwas zögern. 

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Blog Tag 047

Am heutigen Morgen wurde ich durch ein Klopfen geweckt – Beryasin, der Deutsch-Türke von gestern, stand vor der Tür. In den Händen hielt er ein liebevoll zusammengestelltes Frühstück: Tomaten, Gurken, Oliven, süßes Gebäck, Fladenbrot, Wurst, Schafskäse und Eier. Aus den Eiern zauberte ich mir in der kleinen Pfanne ein Rührei, das Fladenbrot genoss ich mit meiner mitgebrachten Erdnussbutter. Doch ich kam gar nicht dazu, alles aufzuessen – es klopfte erneut. 

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Blog Tag 046

Der Tag begann heute ungewohnt früh. Serkan musste zur Arbeit und wollte, dass ich gemeinsam mit ihm das Haus verlasse. Leider vertraute er mir nicht genug, um mir zuzutrauen, dass ich alleine alles in Ruhe zusammenpacke und das Haus selbstständig abschließe. So begann meine Morgenroutine bereits um sechs Uhr: schnelles Frühstück, Sachen packen – und los.

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