Tadschikistan

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Blog Tag 112

Heute war es so weit: Der große Tag, an dem ich Tadschikistan verlassen und nach Kirgistan einreisen würde. Aber wie so oft beginnt das Abenteuer nicht an der Grenze, sondern schon viel früher. Der erste Anstieg des Tages brachte mich auf etwa 4200 Meter – anstrengend, aber machbar. Die Aussicht auf den türkisblauen Karakul-See wurde mit jedem Höhenmeter beeindruckender. Danach ging es in ein wunderschön geformtes Bergtal, dessen Szenerie fast surreal wirkte.

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Blog Tag 111

Nach rund neun Stunden tiefem Schlaf wurde ich von der Familie freundlich zum Frühstück eingeladen – es gab Spiegelei, frisches Brot und Quark. Doch heute fühlte ich mich irgendwie anders. Normalerweise bin ich früh auf den Beinen, voller Tatendrang, alles startklar. Doch diesmal war alles langsamer. Die Höhe setzte mir deutlich zu – ich war träge, motivationslos, hätte mich am liebsten wieder hingelegt.

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Blog Tag 110

Heute Morgen hieß es für mich nach einem leckeren Frühstück im Hostel wieder aufzubrechen. Auf dem Plan stand heute der höchste Pass meiner bisherigen Reise: 4655 Meter – ein echtes Schwergewicht im Pamir-Gebirge. Der Aufstieg begann immerhin auf einer geteerten Straße, was das Fahren deutlich angenehmer machte. Meter für Meter, Stunde um Stunde kämpfte ich mich nach oben.

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Blog Tag 109

Am heutigen Tag nahm ich mir bewusst eine Pause. Die letzten Etappen waren extrem anstrengend – körperlich wie mental – und so gönnte ich mir einen Erholungstag in Murghob. In meiner Unterkunft traf ich auf eine andere Radreisende: Uta, eine Lehrerin aus Heidelberg, die ein Sabbatjahr eingelegt hat. Bald geht es für sie zurück nach Deutschland und in ihren Berufsalltag.

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Blog Tag 107

Am nächsten Morgen zeigten das Thermometer 0 Grad an. Bei solchen Temperaturen ist es immer eine Herausforderung, den warmen Schlafsack zu verlassen. Ich aß wieder mein Porridge und ein paar Kekse zum Frühstück. Draußen zog eine Regen- und Schneefront immer näher, also baute ich zügig alles ab und zog mich warm an. Keine zehn Minuten nachdem ich am See losgefahren war, sah ich hinter mir, dass es dort bereits regnete – perfektes Timing.

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Blog Tag 104

Am heutigen Morgen stand die Vorbereitung auf den großen Anstieg zur Hochebene an. Bereits um 6:00 Uhr saß ich beim Frühstück. Danach machte ich mich fertig, verabschiedete mich von den äußerst netten Betreibern des Hostels und begann den steilen Aufstieg – überzogen von Steinen und tiefem Sand. Es war einer der anspruchsvollsten Anstiege meiner bisherigen Reise.

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Blog Tag 103

Am heutigen Morgen stand ich bereits um 5:40 Uhr auf. Ich wollte unbedingt noch ein weiteres Mal in die heißen Schwefelquellen von Bibi Fatima – ein Erlebnis, das ich nicht missen wollte. Der Wärter hatte mir am Vortag gesagt, dass die Quellen um 6:00 Uhr öffnen, also rechnete ich mir gute Chancen aus, wieder allein zu sein. Doch das stellte sich als Trugschluss heraus: Einige einheimische Frauen und Männer waren bereits da – scheinbar hatten sie dieselbe Idee.

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