Qinghai

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Blog Tag 155

Am Morgen erwachte ich nach einem erholsamen Schlaf früh. Auf dem Feld gegenüber des Hauses waren die Yaks an im Boden verankerten Seilen befestigt, während die Kälber in einem großen Gehege Schutz fanden. Verwandte der Familie, die in einem anderen Haus des Anwesens lebten, waren bereits damit beschäftigt, den Kot der Tiere einzusammeln und auf Planen auszubreiten, damit er in den kommenden Tagen trocknen konnte. Dieser wird hier als Brennmaterial zum Heizen genutzt. Parallel dazu melkten die Frauen die Kühe. Die Milch wurde gesammelt, um sie in den nächsten Tagen zu Butter und trinkbare Milch zu verarbeiten.

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Blog Tag 153

Die letzte Nacht war leider alles andere als erholsam. Immer wieder wachte ich auf und fand nur schwer zurück in den Schlaf. Am Morgen gesellten sich leichte Kopfschmerzen und ein Kratzen im Hals hinzu. Ich vermute, dass gleich mehrere Faktoren dafür verantwortlich waren: Zum einen hatte ich in meiner letzten Unterkunft Wasser auffüllen wollen, das mir aus einer Art Regentonne in die Flaschen gefüllt wurde – möglicherweise nicht ganz sauber. Zum anderen lag mein Schlafplatz auf fast 4.500 Metern Höhe, was ohne erholsamen Schlaf für den Körper sehr anstrengend ist. Und schließlich war der „Lost Place“, an dem ich übernachtet hatte, vielleicht doch etwas zu unheimlich, um tief und fest zu schlafen.

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Blog Tag 152

Am Morgen stand ich früh auf, packte meine Sachen, verabschiedete mich vom Besitzer der Unterkunft und füllte noch einmal meine Wasserflaschen auf. Bevor ich das Dorf verließ, machte ich noch einen Abstecher zum Supermarkt, um meine Essensvorräte aufzustocken – schließlich lagen rund 150 km vor mir, in denen es so gut wie keine Versorgungsmöglichkeiten geben würde. 

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Blog Tag 148

Mein heutiger Ruhetag begann entspannt: Am Morgen schnitt ich die letzten beiden Reels fertig und aktualisierte meinen Blog. Gegen Mittag machte ich mich zu Fuß auf in die Stadt und landete bei einem Friseur. Eigentlich wollte ich nicht nur meine Haare schneiden lassen, sondern auch meinen Bart stutzen. Doch da fast alle Chinesen entweder keinen Bart oder nur sehr wenig Bartwuchs haben, konnte der Friseur das leider nicht anbieten.

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Blog Tag 147

Heute wurde ich durch die ersten schweren LKWs geweckt, die über die Straße direkt oberhalb meines Schlafplatzes donnerten. Die Sonne war noch nicht aufgegangen, aber die Morgendämmerung tauchte die Wüste bereits in ein warmes, goldenes Licht. Die feinen Strukturen im Sand begannen zu leuchten – ein wunderschöner Anblick, den ich in vollen Zügen genoss. Zum Frühstück gab es ein paar Kekse, dann packte ich meine Sachen und machte mich auf den Weg.

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Blog Tag 146

Heute Morgen klingelte mein Wecker schon um 6:00 Uhr – ich wollte die Stimmung vor dem Sonnenaufgang an diesem atemberaubenden Ort unbedingt noch einmal aufsaugen. Die Nacht war erstaunlich frisch, mit nur 12 Grad – eine deutliche Abkühlung im Vergleich zu den sonst so heißen Wüstennächten. Zum Frühstück gab es ein paar Reste, die ich mir am Vortag noch organisiert hatte.

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