Heute ließ ich den Morgen ruhig angehen und startete erst spät, da ohnehin noch Regen angesagt war. Hätte ich mich früher auf den Weg gemacht, wäre ich nur länger im Nass gefahren. Direkt hinter dem Dorf begann der Anstieg: von 1.900 m auf 2.600 m. Der Weg führte durch dichten Dschungel, in dem es von Tierlauten nur so widerhallte. Die Wolken hingen mystisch tief in den Baumwipfeln, und immer wieder setzte Regen ein. Nach 40 Kilometern und 850 Höhenmetern erreichte ich den Pass, machte dort eine kurze Pause und genoss den Blick hinab in das tief liegende Tal, bevor es für mich bergab ging – begleitet von einer weiteren kräftigen Dusche von oben.