Tag
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Wanderung über Airlie Beach und spontane Planänderung

Am heutigen Morgen startete ich ganz entspannt in den Tag. Zuerst machte ich mir ein frühes Müsli mit Früchten, bevor ich mich an mein Fahrrad setzte. Dort standen noch zwei kleinere Reparaturen an.

Als Erstes wechselte ich die Pedallager auf beiden Seiten. Dafür mussten die Pedale abgeschraubt, geöffnet und die Lager herausgenommen werden. Anschließend reinigte ich alles gründlich, fettete die Teile neu ein und montierte die Pedale wieder am Fahrrad. Solche Wartungsarbeiten gehören auf einer langen Fahrradreise einfach dazu, damit das Material zuverlässig bleibt.

Nachdem ich damit fertig war, aß ich noch eine Kleinigkeit zu Mittag und machte mich anschließend auf den Weg zu einer Wanderung. Vom Fuß von Airlie Beach ging es hinauf zum Honeyeater Lookout. Der Weg nach oben war ziemlich schweißtreibend, denn die Sonne brannte stark und der Pfad führte fast durchgehend bergauf.

Sobald ich jedoch die Straßen hinter mir ließ und tiefer in den australischen Busch kam, wurde die Luft deutlich angenehmer. Mit zunehmender Höhe kühlte es etwas ab, und auf über 300 Metern war die Temperatur wesentlich erträglicher als unten am Meer.

Nach etwa viereinhalb Kilometern erreichte ich schließlich den Aussichtspunkt auf rund 375 Metern Höhe. Von dort oben hatte ich eine wunderschöne Aussicht über die Küste und die umliegenden Inseln. Ich blieb eine Weile dort sitzen und genoss die Ruhe und den Ausblick.

Danach ging es den gesamten Weg wieder zurück ins Tal. Der Abstieg war natürlich deutlich schneller und entspannter als der anstrengende Aufstieg zuvor. Die Wanderung hatte sich auf jeden Fall gelohnt und zählt definitiv zu den schönsten Aussichtswanderungen hier in der Umgebung.

Zurück im Hostel sprang ich erst einmal in den Pool, um mich abzukühlen und frisch zu machen. Kurz darauf schaute ich auf mein Handy und bekam jedoch eine unerfreuliche Nachricht: Meine gebuchte Segelboot-Abenteuertour wurde abgesagt. Das musste ich erst einmal verdauen.

Also ging ich direkt zum Reisebüro, bei dem ich die Tour online gebucht hatte, um nach Alternativen zu suchen. Schlussendlich entschied ich mich für einen Katamaran-Ausflug am selben Tag, an dem ursprünglich auch das Segelboot starten sollte. Zwar ist es nun kein richtiges Segelabenteuer mehr, trotzdem werde ich viel Zeit an traumhaften Stränden verbringen, im Great Barrier Reef schnorcheln können und weiterhin in einer kleineren Gruppe unterwegs sein.

Am Abend machte ich mir noch etwas zu essen, schaute einen Film und ging anschließend zufrieden, aber auch gespannt auf die kommenden Tage ins Bett.