Tag
1

Hobart erleben – Markt, Wanderung und Begegnungen

Heute Morgen wachte ich ausgeschlafen auf und startete entspannt in den Tag. Nach einem Frühstück mit Müsli wusch ich zunächst meine Fahrradsachen, bevor ich mich auf den Weg in die Stadt machte.

Mein erstes Ziel war der berühmte Salamanca Market in Hobart. Dieser findet jeden Samstag statt und liegt wunderschön zwischen Parkanlagen und direkt am Wasser. Es gab eine große Auswahl an Kunsthandwerk und Essen – neben einigem „Ramsch“ entdeckte man immer wieder kleine, besondere Schätze. Genau das macht für mich den Reiz solcher Märkte aus.

Ich kaufte an zwei Ständen Kleinigkeiten als Erinnerung. Da ich selbst auf Kunsthandwerksmärkten – vor allem rund um Darmstadt – mein Geld für solche Reisen verdiene, weiß ich, wie wichtig es ist, Gleichgesinnte zu unterstützen. Für alle, die gerne verschiedenes Essen probieren, ist dieser Markt definitiv ein Highlight.

Nach dem Marktbesuch schlenderte ich noch durch die schöne Altstadt mit ihren historischen Gebäuden und machte anschließend einen Spaziergang entlang des Wassers. Für etwa eine Stunde setzte ich mich auf eine Bank mit Blick auf den Segelboothafen, entspannte und plante die nächsten Tage meiner Reise.

Am Nachmittag nahm ich den Bus zur Fern Tree Park an der Huon Road. Von dort startete ich meine Wanderung auf den Mount Wellington. Ohne mir das Höhenprofil genauer angesehen zu haben, war ich von einem entspannten Spaziergang ausgegangen – am Ende wurden es jedoch rund 850 Höhenmeter.

Die Anstrengung hielt sich dennoch in Grenzen, und die Aussicht unterwegs war beeindruckend. Oben angekommen erwartete mich allerdings ein ganz anderes Bild: Viele Touristen versammelten sich rund um die Aussichtsplattform, was die zuvor ruhige und naturnahe Atmosphäre etwas trübte.

Deshalb entschied ich mich spontan, per Anhalter zurückzufahren. Bereits nach wenigen Minuten hielt ein junges Paar an und nahm mich mit. Wir kamen sofort ins Gespräch, und sie zeigten großes Interesse an meiner Reise mit dem Fahrrad. Am Ende brachten sie mich sogar direkt bis zu meiner Unterkunft – ein sehr freundlicher und unkomplizierter Abschluss der Tour.

Zurück angekommen, machte ich mir noch einmal Müsli und setzte mich anschließend an meine Website, um meinen Blog zu aktualisieren. Das nahm einige Zeit in Anspruch und beschäftigte mich bis in den Abend.

Zum Abendessen bereitete mein Gastgeber ein leckeres Gemüsegericht mit Bohnen zu. Wir unterhielten uns noch lange, bevor ich den Tag schließlich entspannt mit einem Film ausklingen ließ.