Über den Haast Pass zur wilden Westküste
Heute ging es für mich vom wunderschönen See weiter in Richtung der Westfjorde. Die Nacht war relativ kalt gewesen, weshalb ich morgens nicht besonders früh aus dem Schlafsack kam. Draußen war es noch frisch und schattig. Erst als die ersten Sonnenstrahlen über die Berge fielen, begann ich mein Zelt abzubauen und alles wieder an meinem Fahrrad zu befestigen.
Anschließend machte ich mich auf den Weg. Die Straße führte zunächst durch eine fast subtropisch wirkende Natur, während es stetig hügelig auf und ab ging. Nach und nach schlängelte sich die Route wieder tiefer in die Berge hinein. Der erste größere Pass des Tages war der Haast Pass. Der Anstieg zog sich kontinuierlich nach oben, war zum Glück jedoch nicht extrem steil.
Oben angekommen legte ich eine kurze Pause ein, um etwas zu essen und wieder zu Kräften zu kommen. Wirklich genießen konnte ich diese jedoch nicht, da die Sandmücken sofort über mich herfielen. Also setzte ich meine Fahrt bald wieder fort und begann mit der Abfahrt. Ehrlich gesagt war ich froh, diese Seite hinunterfahren zu können, denn sie war deutlich steiler als die Strecke, die ich gerade hinaufgefahren war. Auf dem Weg nach unten kamen mir auch einige andere Radreisende entgegen, die sich mühsam den Berg von der gegenüberliegenden Seite hinaufkämpften.
Nach dem Pass führte die Strecke weiterhin durch eine hügelige und bergige Landschaft. Erst nach 93 Kilometern erreichte ich schließlich das kleine Dorf Haast. Dort nutzte ich die Gelegenheit, meine Essensvorräte und Trinkflaschen wieder aufzufüllen.
Anschließend ging es für mich weiter entlang der Küste der Tasmanischen See. Lange blieb es jedoch nicht flach, denn bald folgten erneut mehrere größere Anstiege. Insgesamt musste ich noch einmal drei Berge mit zusammen etwa 500 Höhenmetern überwinden. Als die Straße schließlich wieder näher an der Küste verlief, wurde ich links und rechts von wunderschönen, alten Wäldern begleitet.
Als ich schließlich an dem See ankam, den ich mir als Tagesziel ausgesucht hatte, stellte ich jedoch fest, dass es dort keine geeignete Möglichkeit gab, mein Zelt aufzubauen. Also setzte ich meine Fahrt noch einmal fort und fuhr weitere 20 Kilometer bis zu einem anderen See. Dort fand ich schließlich einen offiziellen Campingplatz.
Nachdem ich angekommen war, sprang ich zuerst noch kurz ins Wasser, um mich zu waschen und ein wenig zu erfrischen. Allerdings merkte ich schnell, dass auch hier die Sandmücken in großer Zahl unterwegs waren. Deshalb baute ich mein Zelt zügig auf und zog mich möglichst mückensicher an.
Während ich mir mein Abendessen zubereitete, bemerkte ich einige papageienartige Vögel auf der Wiese, auf der mehrere Zelte standen. Es waren Kea, eine neugierige und sehr intelligente Vogelart. Anfangs fand ich es noch amüsant, wie sie über die Wiese liefen und immer wieder zu den Zelten hinüberflogen.
Als es jedoch dunkler wurde und immer weniger Menschen draußen waren, merkte ich, wie neugierig diese Vögel tatsächlich waren. Sie kamen immer näher an die Zelte heran. Ohne etwas Böses zu ahnen, zog ich mich schließlich in mein Zelt zurück und versuchte zu schlafen, während draußen bestimmt fünfzehn dieser Keas lautstark umherflogen und ordentlich Radau machten.
Was ich am nächsten Morgen vorfinden sollte, hätte ich allerdings niemals erwartet.
Über den Haast Pass zur wilden Westküste
Heute ging es für mich vom wunderschönen See weiter in Richtung der Westfjorde. Die Nacht war relativ kalt gewesen, weshalb ich morgens nicht besonders früh aus dem Schlafsack kam. Draußen war es noch frisch und schattig. Erst als die ersten Sonnenstrahlen über die Berge fielen, begann ich mein Zelt abzubauen und alles wieder an meinem Fahrrad zu befestigen.
Anschließend machte ich mich auf den Weg. Die Straße führte zunächst durch eine fast subtropisch wirkende Natur, während es stetig hügelig auf und ab ging. Nach und nach schlängelte sich die Route wieder tiefer in die Berge hinein. Der erste größere Pass des Tages war der Haast Pass. Der Anstieg zog sich kontinuierlich nach oben, war zum Glück jedoch nicht extrem steil.
Oben angekommen legte ich eine kurze Pause ein, um etwas zu essen und wieder zu Kräften zu kommen. Wirklich genießen konnte ich diese jedoch nicht, da die Sandmücken sofort über mich herfielen. Also setzte ich meine Fahrt bald wieder fort und begann mit der Abfahrt. Ehrlich gesagt war ich froh, diese Seite hinunterfahren zu können, denn sie war deutlich steiler als die Strecke, die ich gerade hinaufgefahren war. Auf dem Weg nach unten kamen mir auch einige andere Radreisende entgegen, die sich mühsam den Berg von der gegenüberliegenden Seite hinaufkämpften.
Nach dem Pass führte die Strecke weiterhin durch eine hügelige und bergige Landschaft. Erst nach 93 Kilometern erreichte ich schließlich das kleine Dorf Haast. Dort nutzte ich die Gelegenheit, meine Essensvorräte und Trinkflaschen wieder aufzufüllen.
Anschließend ging es für mich weiter entlang der Küste der Tasmanischen See. Lange blieb es jedoch nicht flach, denn bald folgten erneut mehrere größere Anstiege. Insgesamt musste ich noch einmal drei Berge mit zusammen etwa 500 Höhenmetern überwinden. Als die Straße schließlich wieder näher an der Küste verlief, wurde ich links und rechts von wunderschönen, alten Wäldern begleitet.
Als ich schließlich an dem See ankam, den ich mir als Tagesziel ausgesucht hatte, stellte ich jedoch fest, dass es dort keine geeignete Möglichkeit gab, mein Zelt aufzubauen. Also setzte ich meine Fahrt noch einmal fort und fuhr weitere 20 Kilometer bis zu einem anderen See. Dort fand ich schließlich einen offiziellen Campingplatz.
Nachdem ich angekommen war, sprang ich zuerst noch kurz ins Wasser, um mich zu waschen und ein wenig zu erfrischen. Allerdings merkte ich schnell, dass auch hier die Sandmücken in großer Zahl unterwegs waren. Deshalb baute ich mein Zelt zügig auf und zog mich möglichst mückensicher an.
Während ich mir mein Abendessen zubereitete, bemerkte ich einige papageienartige Vögel auf der Wiese, auf der mehrere Zelte standen. Es waren Kea, eine neugierige und sehr intelligente Vogelart. Anfangs fand ich es noch amüsant, wie sie über die Wiese liefen und immer wieder zu den Zelten hinüberflogen.
Als es jedoch dunkler wurde und immer weniger Menschen draußen waren, merkte ich, wie neugierig diese Vögel tatsächlich waren. Sie kamen immer näher an die Zelte heran. Ohne etwas Böses zu ahnen, zog ich mich schließlich in mein Zelt zurück und versuchte zu schlafen, während draußen bestimmt fünfzehn dieser Keas lautstark umherflogen und ordentlich Radau machten.
Was ich am nächsten Morgen vorfinden sollte, hätte ich allerdings niemals erwartet.









