Tag
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Pausetag und Ankunft in Queenstown

Am Morgen schlief ich aus, denn heute stand ein Pausetag an. Die vergangenen Etappen hatten Kraft gekostet, und ich nutzte die Zeit, um meine Kurzvideos der letzten Tage zu schneiden. Trotz angeblicher 5G-Verbindung war das Internet allerdings sehr langsam, sodass das Hochladen und Bearbeiten mehr Geduld erforderte als gedacht. Nach einiger Zeit hatte ich es schließlich geschafft und konnte nebenbei noch einmal die umliegende Landschaft genießen.

Am Nachmittag packte ich meine Sachen zusammen und machte mich auf zum Fähranleger. Um 14:00 Uhr nahm ich die Fähre nach Queenstown. Die Überfahrt bot noch einmal wunderschöne Ausblicke auf die Berge und den See – ein ruhiger Übergang vom abgelegenen Naturerlebnis zurück in die Stadt.

In Queenstown angekommen, checkte ich in das günstigste Hostel ein, das ich für eine Nacht finden konnte. Schnell merkte ich, wie touristisch dieser Ort ist. Überall internationale Besucher, Bars, Souvenirläden und Actionangebote – eine ganz andere Welt nach den stillen Berglandschaften der letzten Tage.

Trotzdem hat die Stadt ihren Reiz. Besonders der schöne Park am Seeufer gefiel mir sehr. Dort lief ich eine Weile entlang und ließ die Eindrücke auf mich wirken.

Später kaufte ich noch Lebensmittel für die kommenden Tage ein und gönnte mir anschließend eine Pizza mit Kartoffeln und Dip – nach den vielen selbstgekochten Nudeln eine willkommene Abwechslung.

Am Abend zog ich mich ins Hostel zurück und brachte meine Website wieder auf den neuesten Stand. Den täglichen Blog zu schreiben gehört mittlerweile fest zu meiner Routine – und ist zugleich ein schöner Moment, um die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren zu lassen.