Neue Zuversicht und herzliche Begegnungen
Heute Morgen fühlte sich mein Knie deutlich besser an, was mir neue Zuversicht gab. Bernadita machte sich derweil mit dem Auto auf den Weg nach Queenstown, um von dort weiter nach Wellington zu fliegen und ihre Schwester in der Nähe der Hauptstadt zu besuchen. Damit war ich wieder etwas mehr auf mich gestellt – wenn auch weiterhin umgeben von anderen Reisenden im Hostel.
Am Nachmittag saß ich längere Zeit mit einigen „Kiwis“ – so nennen sich die Neuseeländer selbst – auf der Veranda zusammen. Wir unterhielten uns über Gott und die Welt, lachten viel und tauschten Reisegeschichten aus. Besonders berührte mich das Angebot eines Ehepaars aus Auckland: Sollten meine Route und mein Zeitplan es zulassen, dürfe ich jederzeit bei ihnen übernachten. Sie boten mir sogar an, mich bei der Organisation meines Weiterflugs zu unterstützen. Dieses Vertrauen und diese Offenheit machten mir einmal mehr bewusst, wie herzlich und hilfsbereit viele Menschen unterwegs sind.
Als der lange Tag langsam zu Ende ging, spürte ich sowohl Dankbarkeit als auch Hoffnung. Ich hoffte sehr, dass mein Knie nun endgültig stabil genug ist, um am kommenden Tag wieder ohne Beschwerden weiterfahren zu können.

