Ein Tag zwischen Seen und Sonnenuntergang
Heute Morgen standen wir ausgeschlafen auf. Der deutsche Backpacker machte sich mit seinem Mietauto auf den Weg zu einem Skydiving-Spot, während Bernadita und ich nach dem Frühstück zunächst zu einem abgelegenen und besonders schönen Platz am Lake Tekapo fuhren.
Dort verbrachten wir einige entspannte Stunden am Strand mit Blick auf den intensiv blau schimmernden See. Die Farbe des Wassers faszinierte mich erneut – selbst nachdem ich bereits mit dem Fahrrad hier gewesen war. Nach einer kleinen Essenspause setzten wir unsere Tour fort und fuhren weiter zum Lake Pukaki.
Auch dort gingen wir immer wieder ins Wasser, ließen uns von der Sonne wärmen und genossen einfach die gemeinsame Zeit und die beeindruckende Kulisse. Es tat gut, einen Tag ohne körperliche Belastung auf dem Rad zu verbringen und stattdessen die Landschaft ganz entspannt zu erleben.
Am späten Nachmittag kehrten wir zurück zum Hostel, bereiteten uns etwas zu essen zu und ließen den Tag eigentlich schon ruhig ausklingen. Doch dann hatte Bernadita noch die spontane Idee, den Sonnenuntergang an einem benachbarten See anzuschauen. Auf dem Weg dorthin verfuhren wir uns zwar einige Male, und am Ende sahen wir nur noch die letzten angestrahlten Wolken am Himmel – dennoch saßen wir bis zur Dämmerung am See und genossen die besondere Stimmung.
Manchmal sind es nicht die perfekten Momente, sondern die ungeplanten, die in Erinnerung bleiben.


