Schafe, türkisblaue Flüsse und ein spektakulärer Sternenhimmel
Heute Morgen stand ich ganz gemütlich auf, frühstückte Brot mit Erdnussbutter und packte anschließend mein Zelt zusammen. Danach ging es für mich weiter in zunehmend hügeligere Landschaften. Links und rechts der Straße begleiteten mich über viele Kilometer hinweg Schafe auf weitläufigen Koppeln, wie aus einem neuseeländischen Bilderbuch.
Hinter jeder Kurve und nach jedem kleinen Pass zeigte sich die Landschaft wieder in einer neuen Variante – etwas anders, aber jedes Mal aufs Neue beeindruckend. Nach einem etwas höheren Pass öffnete sich ein wundervolles Tal, durch das sich ein türkisblauer Fluss schlängelte. Seine intensive Farbe entstand durch die feinen Sedimente im Wasser und ließ die Szenerie fast unwirklich wirken.
Später folgten noch einige weitere, teils recht steile Anstiege, bis ich schließlich meinen Schlafplatz an einem weiteren Fluss auf etwa 500 Metern Höhe fand und dort mein Zelt aufbaute. Am Abend spannte sich ein sternenklarer Himmel über mir, weshalb ich auf mein Regencape für das Zelt verzichtete.
In der Nacht änderte sich das jedoch schlagartig. Plötzlich fing es an zu regnen, und ich wurde davon wach, wie es leicht durch das Zelt tropfte. Halb verschlafen sprang ich aus dem Schlafsack, schnappte mir das Regencape von meinem Fahrrad neben dem Zelt und warf es schnell darüber. Zum Glück konnte ich danach einigermaßen trocken weiterschlafen.







