Tag
1

Kampf gegen den Wind – Ankunft in Buxoro

Auch am heutigen Morgen hieß es wieder früh aufstehen. Noch vor Sonnenaufgang saß ich auf dem Rad und fuhr direkt hinein in den neuen Tag. Leider machte mir der Wind heute ordentlich zu schaffen. Ein zäher, stetiger Gegenwind blies mir frontal ins Gesicht, was das Vorankommen zur echten Geduldsprobe machte. Kilometer um Kilometer arbeitete ich mich langsam vorwärts – die Landschaft war dabei recht eintönig, was das Ganze nicht unbedingt leichter machte.

In solchen Momenten hilft nur eines: Musik auf die Ohren und den Kopf frei bekommen. Das funktionierte zum Glück auch heute wieder erstaunlich gut. Mit der richtigen Playlist konnte ich mich motivieren und den Fokus bewahren.

Am Nachmittag drehte der Wind dann zu meiner Erleichterung endlich – ein leichter Rückenwind schob mich voran und machte die letzten Kilometer deutlich angenehmer. So konnte ich nach einem kräftezehrenden Vormittag tatsächlich noch Buxoro (Buchara) erreichen.

Dort angekommen, checkte ich in einem Hotel ein und machte mich gleich zu Fuß auf, die Umgebung zu erkunden. Die Altstadt mit ihrem orientalischen Flair wirkte nach der eintönigen Wüstenetappe wie ein kleiner Kulturschock – aber ein sehr willkommener.

Zum Abendessen gönnte ich mir im italienischen Restaurant eine große Portion Pasta und eine herrliche Pizza Quattro Formaggi – ein echter Genuss nach diesem strapaziösen Tag.

Müde, satt und zufrieden freute ich mich dann einfach nur noch auf mein weiches Bett – wohlverdient nach rund 120 Kilometern im Kampf gegen den Wind.