Tag
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Zweiter Pausetag in Antalya- der Tag im Namen von kleinen Erledigungen

Nach einer erholsamen Nacht wachte ich ausgeschlafen auf – der neue Tag stand ganz im Zeichen kleiner Erledigungen, wie sie an einem Pausentag eben dazugehören. Zuerst machte ich mich auf die Suche nach neuem Massageöl, das ich jeden Abend für meine Knie benutze. Es ist ein kleiner, aber wichtiger Teil meiner Regeneration nach den täglichen Belastungen auf dem Rad. Danach besorgte ich mir neue Pocrème – auch diese neigte sich langsam dem Ende zu, und ohne sie geht’s auf langen Etappen nicht wirklichx angenehm weiter.

Im Anschluss brachte ich meine Radkleidung zur Schneiderei. Durch die ständige Bewegung, das viele Sitzen im Sattel und die Reibung hatten sich an ein paar Stellen kleine Löcher gebildet. Die Schneiderin arbeitete so präzise, dass ich im Nachhinein kaum noch sehen konnte, wo sie die Nähte gesetzt hatte – wirklich beeindruckend.

Am Nachmittag widmete ich mich meinem Blog. Über mehrere Stunden brachte ich meine Website auf den aktuellen Stand, sortierte Fotos, schrieb neue Einträge und kümmerte mich auch um die Vorbereitung neuer Reels für Social Media. Auch die Planung für die kommenden Etappen stand auf dem Programm: Karten checken, Höhenprofile durchgehen, Wetterprognosen vergleichen. Es ist erstaunlich, wie schnell so ein Pausentag mit all diesen Dingen vergeht.

Zum Abend hin gönnte ich mir noch einen letzten Kumpir – diesen mit besonders viel Belag – wohl wissend, dass ich die nächsten Tage im Hochland unterwegs sein werde, fernab von größeren Städten und deren kulinarischer Auswahl. Ein Abschied auf Zeit vom Stadtleben, bevor es wieder rauer, abgelegener und naturverbundener wird.