Tag
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Heute Morgen wachte ich inmitten der Natur auf und bereitete mich auf einen weiteren sonnigen Tag mit dem Fahrrad vor. Das übliche Morgenritual begann: das Zelt abbauen, alle Ausrüstungsgegenstände ordentlich in den Fahrradtaschen verstauen und schließlich wieder in den Sattel steigen.

Nach einigen anspruchsvollen Anstiegen führte mich meine Route nach Zadar, von wo aus ich die Fähre auf die Insel Pag nahm. Die Landschaft dort unterschied sich deutlich vom Festland – sie war äußerst steinig, fast wüstenartig. Erst im Inneren der Insel fanden sich kleinere Wälder. Das Radfahren auf Pag war besonders angenehm, da die kleinen Wege abseits der Hauptstraßen kaum von Autos befahren wurden.

Von der Insel führte eine Brücke zurück aufs Festland. Anschließend nahm ich von Zadar aus eine weitere Fähre zur Insel Ugljan. Später am Tag bog ich auf einen kleinen Weg ein, der zu einem abgelegenen Strand führte. Dort hatte ich Glück: Der Strand war menschenleer, sodass ich mir ein ruhiges und geschütztes Plätzchen für mein Zelt suchen konnte.

In der Nacht wachte ich jedoch mehrfach auf, da Fischer mit ihren Booten in die Bucht einfuhren und ihre Scheinwerfer auf das Wasser richteten.