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Pagoden, Tempel und Menschenmassen in Dali


Heute ließ ich es an meinem Ruhetag ruhig angehen. Nach einem Frühstück aus Instant-Nudeln setzte ich mich an meinen Blog und meine Kurzvideos – ganze fünf Stunden Arbeit, bis alles erledigt war. Danach packte ich meine Sachen und machte mich auf den Weg zu den berühmten drei Pagoden in Dali.

Der Ort übertraf meine Erwartungen: Es gibt nicht nur die drei riesigen Türme, die weithin sichtbar sind, sondern auch einen weitläufigen Park voller buddhistischer Tempel in allen Größen und Bauformen. Von groß und majestätisch bis hin zu klein und schlicht – hier zeigte sich die ganze Vielfalt buddhistischer Architektur. Ich hatte zwar gewusst, dass die Pagoden sehenswert sind, aber niemals damit gerechnet, dass man dort so viel Zeit verbringen kann.

Allerdings hatte ich die Öffnungszeiten nicht mehr im Blick. Als ich um 18:20 Uhr am Eingang ankam, wurde das Tor gerade geschlossen. Mit viel Überredungskunst durfte ich schließlich doch noch hinein – und konnte die beeindruckenden Tempel und Bauwerke in Ruhe bestaunen.

Später zog es mich in die sogenannte Foreigners Street. Am Abend war sie hell erleuchtet, überall erklang Musik, und unzählige Stände luden zum Bummeln ein. Gemeinsam mit tausenden anderen Besuchern bahnte ich mir den Weg durch das bunte Treiben. Es war eine Erfahrung wert, aber auch ziemlich anstrengend.

Zum Abschluss aß ich dort noch zu Abend, bevor ich zurück ins Hotel fuhr. Morgen wartet wieder ein Radtag – und dafür wollte ich mir noch einmal einen erholsamen Schlaf gönnen.