Ein entspannter Tag im Hostel – neue Bekanntschaften und etwas Alltag
Nach vier weiteren Stunden Schlaf war ich wieder fit. Am Morgen musste ich mir zunächst Bargeld in der usbekischen Währung SOM besorgen. Als ich den Hostelbetreiber fragte, wo der nächste Geldautomat sei, bot er mir direkt an, mich mit dem Auto dorthin zu fahren – wirklich sehr freundlich. Wir fuhren gemeinsam los, und ich hob 1 Million SOM ab, was etwa 70 € entspricht. Damit konnte ich dann auch gleich die erste Nacht im Hostel bezahlen.
Auf dem Rückweg hielten wir noch an einem kleinen Markt, wo ich mir ein paar Utensilien fürs Frühstück kaufte. Zurück in der Unterkunft gönnte ich mir erst einmal eine ausgiebige Dusche – nach der schweißtreibenden Zugfahrt ohne Klimaanlage war das eine wahre Wohltat.
Wie schon erwartet, war das Frühstück im Hostel recht übersichtlich: drei Spiegeleier, etwas Fladenbrot und warmer Tee – das war’s. Mit meinen eigenen Vorräten ergänzte ich das Ganze um ein Müsli und etwas Erdnussbutter auf Brot.
Später lernten Vincent, Giovanni und ich einen weiteren Reisenden im Hostel kennen: Patrick Keller, der unter dem Namen The Great Zickzack zu Fuß um die Welt reist und seine große Instagram-Community daran teilhaben lässt. Wir unterhielten uns lange mit ihm – es war inspirierend, all die unterschiedlichen Reisegeschichten zu hören, die jeder von uns im Gepäck hatte.
Den restlichen Tag verbrachte ich damit, meinen Blog auf den neuesten Stand zu bringen und die Veröffentlichung meiner nächsten Kurzvideos vorzubereiten. Viel mehr geschah an diesem Tag nicht. Am Abend saßen wir noch lange zusammen und unterhielten uns, nur Giovanni war schon früher mit dem Bus nach Urganch weitergefahren.
Ich packte meine Sachen so gut wie vollständig zusammen, damit ich am nächsten Morgen wieder früh starten konnte.


