Auch an diesem Morgen stand ich wieder sehr früh auf. Der Grund? Ab Mittag war starker Regen vorhergesagt. Der Wind war ohnehin unvermeidbar, doch mit Geschwindigkeiten von 50–70 km/h blies er mir direkt entgegen. Das machte das Fahren enorm anstrengend – insbesondere mit dem gesamten Gepäck, das ich ohnehin schon mit mir herumschleppe. Also blieb mir nichts anderes übrig, als die Zähne zusammenzubeißen und durchzuhalten.
Glücklicherweise bewegte ich mich immer weiter in Richtung Osten, und je weiter ich kam, desto später sollte der Regen eintreffen. Deshalb legte ich trotz des starken Windes, der vielen Höhenmeter und der langen Strecke nur eine kurze Pause ein. Ich wollte auf keinen Fall in die unangenehme Kombination aus Sturm und Regen in den Bergen geraten. Mein Plan ging auf: Ich erreichte Dubrovnik noch trocken. Erst als ich die Stadtgrenze passierte, begann es leicht zu nieseln.
Ich freute mich schon auf die warme Dusche in meinem Hostel, in dem ich die nächsten zwei Nächte verbringen würde. Am Abend gönnte ich mir ein leckeres Essen in einem vegetarischen Restaurant in Dubrovnik und kaufte Vorräte für meinen bevorstehenden Pausentag ein.




