Rückflug, Abschied von Singapur und Ankunft zu Hause
Am Tag des Rückflugs erhielt ich meinen Reisepass an der örtlichen Polizeistation zurück. Dort hatte ich noch einmal ein Gespräch mit dem Kriminaloberkommissar und seinem Vorgesetzten. Ich musste bestätigen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholen wird. Glücklicherweise bin ich nicht im Strafregister gelandet, sondern kam mit einer Verwarnung davon. Die Polizisten waren durchweg freundlich – sie mussten lediglich die gesetzlichen Vorgaben korrekt umsetzen.
Am Mittag verpackte ich gemeinsam mit dem Trek-Store in Woodlands mein Fahrrad professionell für den Rückflug. Am Abend wurde ich dann zusammen mit meinen verpackten Fahrradtaschen und dem Fahrradkarton von einem Speditionsdienstleister zum Flughafen Singapur gebracht.
Am Flughafen angekommen hatte ich noch etwas Zeit, bevor das Gate öffnete. Beim Check-in gab es dann jedoch Probleme mit dem Übergepäck: Mein Fahrrad war schwerer als ursprünglich gebucht. Am Ende musste ich noch einmal rund 200 € zusätzlich zahlen. Eine teure, aber lehrreiche Erfahrung – künftig werde ich lieber im Vorfeld mehr Gepäck buchen, denn am Flughafen wird jedes zusätzliche Kilo extrem teuer. Pro Kilo wurden mir 40 € berechnet.
Bei den Sicherheitskontrollen wurde außerdem etwas verwundert geschaut, als sie in meinem Handgepäck zahlreiche Fahrrad-Ersatzteile und andere schwere Gegenstände fanden. Diese hatte ich bewusst aus dem Aufgabegepäck genommen, um dort weiteres Übergepäck zu vermeiden.
Trotz allem verlief am Ende alles reibungslos. Mit einem Zwischenstopp in Katar kam ich nach insgesamt 25 Stunden Reisezeit am nächsten Morgen in Frankfurt an. Dort holten mich meine Eltern ab – ein großes, emotionales Wiedersehen nach vielen Monaten unterwegs.
Damit ging dieses Kapitel meiner Fahrrad-Weltreise zu Ende.
Aber vorbei ist sie noch lange nicht. Seid gespannt.


















