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Organisation, Entspannung und Vorbereitung – Ruhetag vor dem Ha-Giang-Loop


Heute stand ein Ruhetag an, den ich vor allem für Organisation und Erholung nutzte. Am Vormittag arbeitete ich drei Stunden an meinem Blog. Die Kurzvideos hatte ich bereits an den Vortagen geschnitten und auf Social Media eingeplant, sodass dies heute nicht mehr anstand. Anschließend ging ich gegenüber im Restaurant essen und hatte danach ein Telefonat mit dem Darmstädter Echo für meinen regelmäßigen Reisebericht. Auch nahm ich mir Zeit, mit Freunden zu sprechen – mir ist es wichtig, trotz der Reise immer wieder in Kontakt zu bleiben.

Am Nachmittag zog es mich in die Stadt. Ich wollte eine zuverlässige Sonnencreme finden und nach einem guten Massagesalon Ausschau halten. Dabei stellte ich fest, dass mein Bargeld knapp geworden war – und in Vietnam läuft fast alles über Bargeld. Doch die ersten beiden Geldautomaten, die ich ansteuerte, spuckten nichts aus. Beim dritten wuchs meine Verzweiflung, bis ich schließlich mein Konto prüfte und bemerkte, dass meine Kreditkarte schlicht nicht mehr gedeckt war. Eine schnelle Überweisung über die App brachte die Lösung – nach zwei Stunden konnte ich tatsächlich Geld abheben. Ich nahm gleich 4 Millionen vietnamesische Dong mit, rund 130 Euro, genug für die nächsten zwei Wochen und hoffentlich länger.

Zwischendurch gönnte ich mir dennoch eine Massage. Da ich in US-Dollar bezahlen konnte, klappte es trotz der kurzfristigen Bargeldknappheit. Danach fühlte ich mich angenehm entspannt und locker. Schließlich kaufte ich im seriösesten Supermarkt der Stadt noch eine Sonnencreme – wichtig für die kommenden Tage in der Sonne.

Am Abend packte ich meine Taschen für den Ha-Giang-Loop, einen Rundkurs über 300 Kilometer mit mehr als 7.000 Höhenmetern. Dafür reduzierte ich mein Gepäck auf das Nötigste, um so leicht wie möglich unterwegs zu sein. Es soll auf der Strecke extrem steile Passagen geben – jede Ersparnis zählt.

Zurück in meiner Unterkunft freute ich mich über den klimatisierten Raum – draußen herrscht eine erdrückende Feuchtigkeit. Mit dem beruhigenden Gefühl, alles vorbereitet zu haben, ging ich schließlich entspannt schlafen.