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Planung, Videoschnitt & eine Entscheidung

Auch heute gönnte ich mir noch einen Erholungstag in Osh. Die letzten Wochen waren intensiv – körperlich wie mental – und ich merkte, wie gut mir dieser ruhigere Rhythmus tat. Ich nutzte die Zeit, um meine Kurzvideos der vergangenen Etappen zu schneiden. Die vielen Eindrücke in kompakte Clips zu bringen, hilft mir auch, Erlebtes zu verarbeiten.

Ein besonders wichtiger Punkt stand heute ebenfalls an: ein Meeting mit Böttcher, dem Hersteller meines Fahrrads. Die Probleme mit meinem Rahmen hatten mir in den letzten Tagen viele Gedanken und Sorgen bereitet – nicht nur technisch, sondern auch emotional. Umso erleichterter war ich, dass wir gemeinsam eine gute Lösung fanden.

Der Plan: Ich werde in Bischkek für etwa eine Woche nach Deutschland fliegen. Von dort aus geht es mit dem Auto nach Wesseln, wo ich zusammen mit den Mechanikern den Rahmen und alle betroffenen Komponenten austauschen werde. Danach fliege ich über Frankfurt zurück nach Bischkek, um meine Reise fortzusetzen.

Natürlich ist Fliegen nicht ideal, vor allem unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes. Aber in dieser Situation ist es für mich die einzige sinnvolle Option, um möglichst bald und sicher weiterfahren zu können. Ich hoffe sehr, dass der neue Rahmen mir künftig keine Sorgen mehr bereitet. Solche technischen Probleme und die damit verbundene Unsicherheit zehren an meinen Nerven – und gehören zu den Dingen, auf die ich in Zukunft gerne verzichten würde.

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